Was verdient das Funke-Management?

 

Diese Millionen-Frage hat kress pro-Chefredakteur Markus Wiegand in seiner jüngsten Kolumne "Aus unseren Kreisen" beantwortet. Dabei geht es auch darum, wie ein Job im Aufsichtsrat der Funke Mediengruppe honoriert wird.

Die Funke Mediengruppe hat die Bezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2018 im "Bundesanzeiger" offengelegt. Demnach zahlte der Konzern seinem Management 3,5 Millionen Euro. In den Genuss der Zahlungen kamen: "Die Herren Manfred Braun (bestellt bis 31. März 2018), Ove Saffe (bestellt ab 16. April 2018) und Andreas Schoo (bestellt ab 1. April 2018) sowie - durchgehend für das gesamte Geschäftsjahr bestellt - Herr Michael Wüller."

Im Jahresdurchschnitt waren also drei Geschäftsführer beschäftigt. Macht pro Kopf rund 1,2 Millionen Euro Jahresgehalt, wenn alle gleich viel verdienen. Davon ist allerdings nicht auszugehen, weil Andreas Schoo (Zeitschriften, Digitales) und Ove Saffe (Zeitungen) deutlich mehr Einfluss aufs Geschäft haben als Verwalter Michael Wüller.

Früher zahlte Funke übrigens deutlich großzügiger, berichten Dinosaurier der Szene. Sichtbares Zeichen dafür: Im Jahr 2018 gab Funke 2,36 Millionen Euro für "die Bezüge früherer Mitglieder der Gruppengeschäftsführung sowie deren Hinterbliebenen" aus.

Ein Job in den Aufsichtsgremien dagegen wird bei Funke nur unterdurchschnittlich honoriert. Gerade einmal 43.800 Euro zahlte das Unternehmen 2018 an den kompletten Aufsichtsrat. Die Mitglieder des Gesellschafterausschusses erhielten in Summe 168.800 Euro.

Was will Bauer mit der Mitteldeutschen? Was ist die Hamburger Morgenpost wert? Zoffen sich das manager magazin und Steingart? Was zahlt der WDR für seine Krisen-Berater? Schaden die Stasi-Berichte über Holger Friedrich der Berliner Zeitung?

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