Maria Sheahan und Sabine Wollrab steigen zu Reuters-Chefredakteurinnen auf

 

Verdiente Mitarbeiterinnen befördert Reuters zu Co-Chefredakteurinnen: Maria Sheahan und Sabine Wollrab führen künftig die Nachrichtenagentur in einer Doppelspitze - mit der Zuständigkeit für Deutschland, Österreich, Schweiz und den Balkan. Mehr über die neuen Führungskräfte.

Sie treten die Nachfolge von Olaf Zapke an, der Reuters nach 18 Jahren verlässt. Er wird sich den berühmten "neuen beruflichen Herausforderungen" widmen, wie es bei Reuters heißt.

Maria Sheahan ist derzeit Büroleiterin für Reuters in Danzig. Sie kam mit der Fusion von Thomson und Reuters im Jahr 2009 zum Unternehmen und berichtete als Korrespondentin in Frankfurt über Tourismusfirmen und die Luftfahrt sowie über die Stahl- und Maschinenbaubranche. 2010 wurde die heute 38-jährige Chief Company News Correspondent und später Chief Speed Editor für die DACH-Region in Berlin. Seit 2019 leitet die Deutsch-Amerikanerin, die Internationale Beziehungen in Boston studiert hatte, die Büros in Danzig mit rund 90 Mitarbeitern.

Ihre Kollegin Sabine Wollrab ist derzeit Ressortleiterin für Unternehmen für Reuters in Frankfurt. Sie kam 1998 als Volontärin zu Reuters, später berichtete sie als Korrespondentin über die Chemie- und Pharma- sowie die Medienbranche und leitete das Reuters Korrespondenten-Büro in München. Die heute 48-Jährige wurde 2015 stellvertretende Ressortleiterin Unternehmen und Märkte, später Leiterin des Wirtschaftsdesk für deutschsprachige Nachrichten. Sie studierte Politikwissenschaften in Frankfurt und Washington D.C.

Hintergrund: Die Aufteilung der Arbeiten als Chefredakteurinnen wollen Wollrab und Sheahan wie folgt aufteilen: Wollrab verantwortet künftig die Unternehmensberichterstattung in Frankfurt. Sheahan wird von Berlin aus die Themen Poltik und Konjunktur übernehmen. Anderer Aufgaben wie Stratgie und Kundenbeziehungen nehmen sie sich gemeinsam an.

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