Medienmanager Christoph Keese: 7 Regeln in Zeiten von Corona

16.03.2020
 

Er war unter anderem Chefredakteur der WamS und FTD sowie Executive Vice President von Axel Springer. Nun führt der ehemalige Chef-Lobbyist die Digitalberatung Axel Springer hy. Auch für die Corona-Krise hat Keese Lösungen im Gepäck.

Sieben Regeln von Christoph Keese, die wir alle beachten sollten:

1. Wenn alle auf alle warten, gehen alle unter.

2. In den nächsten Tagen und Wochen nicht passiv ausloten, wie das Geschäft läuft, sondern aktiv dazu beitragen, dass die Wirtschaft sich weiter dreht. Den Strömungsabriss verhindern.

3. Güter und Leistungen bestellen, so als ob es Gewissheit über die Zukunft gäbe. Nur so wird die Zukunft tatsächlich sicher.

4. An die positive Kraft der selbsterfüllenden Prophezeiung glauben. Optimismus wird wahr, wenn alle entschlossen genug daran festhalten.

5. Budgets nicht kürzen. Alles, was wir bei uns selbst kürzen, kommt von anderen nicht bei uns an, Abwärtsspiralen bricht man nicht durch Sparen, sondern durch Ausgeben.

6. Home Office ist kein Sonderurlaub - auch nicht, wenn die Kinder Zwangsferien haben. Mitarbeiter eng führen. Leistungen abverlangen. Die gewohnten Rhythmen und Meetings einhalten - nur eben virtuell. Mitarbeiter ermuntern, Kunden und Lieferanten beruhigende Signale zu senden. Um andere kümmern. Zeigen, dass man an sie denkt.

7. Einige Branchen wie Luftfahrt oder Hotels erleiden zwangsläufig Rückgänge. Doch alle anderen Branchen fahren umso besser, je konsequenter sie Corona ignorieren, obwohl sie alle gesundheitlichen Schutzmaßnahmen streng einhalten.

Tipp: Síe können Christoph Keese auf LinkedIn antworten und an der Diskussion teilnehmen.

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