Freude und Ehre: Schweizer Onlinemagazin Republik kann weitermachen

19.03.2020
 

Gute Nachricht in schweren Zeiten. Das Schweizer Onlinemagazin Republik kann weitermachen. Mit Hilfe von Investoren hat das 45-köpfige Team ein wichtiges Finanzierungsziel im März "definitiv erreicht". 

"So hatten wir uns das eigentlich nicht vorgestellt. Wir wollten mit Ihnen feiern. Aber die letzten Tage haben uns das (vorerst) unmöglich gemacht. Trotzdem ist es uns eine riesige Freude und Ehre, Ihnen heute auf diesem schlichten Wege folgende Nachricht überbringen zu dürfen: Wir haben unsere Ziele für den März definitiv erreicht", so die Republik-Macher in einem Newsletter an die Abonnenten.

Drei großzügige Investoren hätten in den letzten Tagen ingesamt 300.000 Franken "eingeschossen". Am Ziel, im März 3.000 neue Verleger (Abonnenten) zu finden, hält die 45-köpfige Crew fest. "Jede neue Mitgliedschaft macht die Republik langfristig nachhaltiger. Nun werden wir uns die nächsten Tage voll auf den Journalismus konzentrieren."

Stand heute hat die Republik im März rund 2.400 Abonnenten hinzugewonnen - insgesamt sind es bereits  über 21.300. Das Finanzierungsziel für März lag bei 2,2 Millionen Franken - über 2,5 Millionen Franken sind bislang reingekommen (laut Website).

Hintergrund: Die Republik-Gründer hatten per Crowdfunding 2017 rund 3,4 Millionen Franken eingenommen, insgesamt verfügte das Projekt beim Start über 7,7 Millionen Franken, dank Investoren. Am 14. Januar 2018 war es als werbefreies Magazin mit etwa drei Artikeln pro Tag gestartet.

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