Wie die FAZ jetzt Wissenschaftlern mehr Gehör verschafft

 

Solide fundierte wissenschaftliche Fakten rund um die Corona-Krise sind das Gebot der Stunde. Dies sieht auch die FAZ unter Geschäftsführer Thomas Lindner so. Dort startet ab sofort "F.A.Z. Wissen - der Podcast".

Virusforscher Christian Drosten, der die Bundesregierung berät, ist mit seinem Podcast  "Corona-Virus Update" von NDR Info, eine der wichtigsten Stimmen in Krisenzeiten. Zuletzt hatte er selbst Forderungen an die Medienbranche gestellt, etwa dass sich Polit-Journalisten etwas zurücknehmen sollen und stattdessen Raum geschaffen werden sollte für die faktenbasierten Einschätzungen von Wissenschaftlern und Forschern (kress.de berichtete). Diesem Anspruch will nun auch die FAZ mit dem neuen Wissen-Podcast gerecht werden.

Joachim Müller-Jung, studierte Biologe und Ressortleiter "Natur und Wissenschaft" der FAZ, sowie Sibylle Anderl, promovierte Astrophysikerin und Philosophin, werden den neuen Podcast kuratieren. Dabei wollen sie aus dem breiten Informationsstrom der Wissenschaft künftig jeweils ein besonderes Forschungsergebnis herausgreifen und es im Podcast besprechen.

Für die ersten Wochen will die FAZ die Erscheinungsfrequenz des neuen Podcasts, das planmäßig wöchentlich donnerstags neu herauskommt und eine Länge von rund 20 Minuten hat, erhöhen. Dabei geht es künftig schwerpunktmäßig um die Corona-Pandemie.

Der neue Podcast ist über die Seite www.faz.net sowie über iTunes, Spotify, Deezer und Google Podcast abrufbar.

Hintergrund: Die FAZ unter den Geschäftsführern Thomas Lindner (Vorsitzender) und Volker Breid erweitert damit ihr Audio-Angebot. Bislang gibt es bereits zehn verschiedene Podcasts, die in der Summe bislang bereits mehr als 65.000 Downloads pro Folge verzeichnen. Wichtige Podcasts des Medienhauses sind unter anderem der "F.A.Z. Podcast für Deutschland", der "F.A.Z. Einspruch Podcast", der "F.A.Z. Digitec Podcast" oder der "F.A.Z. Essay Podcast" und die Hör-Kolumne "Wie erklär ich's meinem Kind?".

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