Wie RTL Günther Jauchs Wer wird Millionär Corona-sicher macht

 

Wen könnte man befragen, wenn der beliebte "Publikumsjoker" in einem Studio ohne Zuschauer nicht mehr funktioniert? Günther Jauch und das "Wer wird Millionär?"-Team von RTL haben clevere neue Lösungen für die Corona-Zeiten gefunden.

Die Quiz-Show-Sendungen, die aktuell noch im RTL-Programm zu sehen sind, wurden nach Angaben von RTL noch vor den verschärften Kontaktverbot-Maßnahmen zum Schutz vor dem Virus aufgezeichnet. Daher ist in den März-Folgen von "Wer wird Millionär?" derzeit noch wie gewohnt Publikum zu sehen. Die neuen Shows mit leeren Zuschauerrängen werden ab April zu sehen sein, heißt es in Köln.

Für die frischen Folgen, die aktuell unter dem Eindruck der Corona-Krise produziert werden, hat RTL nun die "Publikumsjoker", bei dem entweder einer oder alle Zuschauer im Studio befragt werden können, ausgetauscht. Stattdessen gibt es bei "Wer wird Millionär?" den "Begleitpersonenjoker", bei dem die jeweiligen Spielkandidaten ihre Begleitperson befragen dürfen. Mit dem "Millionärsjoker" können drei ehemalige "WWM"-Millionäre zu Rate gezogen werden.

Um die gebotene "soziale Distanz" im Studio zu gewährleisten, hat die Sendung nun auch die Auswahlrunde mit der Zahl der Kandidaten, die auf dem "WWM"-Fragestuhl landen können, von acht auf sechs verkleinert. Außerdem sollen die Kandidaten nach Möglichkeit am Aufzeichnungstag ins Studio und dann wieder nach Hause fahren können, um Hotelübernachtungen zu vermeiden.

Hintergrund: "Wer wird Millionär?", moderiert von Günther Jauch, ging bei RTL erstmalig im September 1999 auf Sendung. Endemol Shine Germany produziert die Sendungen in Köln-Hürth.

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