Top-Projekt von Chefredakteur Gösmann: dpa liefert Auslandsdienst für Schweizer Nachrichtenagentur

 

Ab sofort bestreitet die dpa die Auslandsberichterstattung für die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-sda mit Sitz in Bern. Warum für dpa-Chefredakteur Sven Gösmann das Projekt so wichtig ist.

Die dpa in Berlin produziert ab sofort "24/7", wie es in der dpa-Zentrale heißt, den Auslandsdienst für die Schweizer Kollegen. Dieser umfasst eine Auswahl von täglich 50 bis 70 Meldungen aus Politik, Vermischten und Kultur. Um Meldungen aus Wirtschaft, Sport und Wissenschaft - mit Ausnahme von Corona - wird sich Keystone-sda weiter selbst kümmern.

Bei der dpa ist ein Kernteam aus Kollegen des Fremdsprachen-Desks für den Dienst für die Schweizer Abnehmer zuständig. Nach dem Vorbild des Europadienstes sollen aber auch die Redakteure bei Politik und Panorama (inklusive Kultur und Wissenschaft) Meldungen in den neuen Dienst senden, wie es in Berlin heißt.

In der Regel wird Keystone-sda die dpa-Meldungen nicht weiter bearbeiten. Es sei denn, wenn ein inländischer Schweiz-Bezug eingefügt werden soll.

"So stellen wir gerade jetzt sicher, dass die Schweizer Medien in aller Breite dank der starken dpa-Auslandsberichterstattung gut unterrichtet sind. Es ist einfach überragend, in welch kurzer Zeit wir dieses für uns journalistisch wie wirtschaftlich wichtige Projekt gemeinsam auf die Beine gestellt haben", sagt Sven Gösmann zu der neuen Kooperation.

 

Hintergrund: Die dpa wurde 1949 gegründet und beschäftigt rund 1000 Journalisten an mehr als 150 Standorten im In- und Ausland. Die Zentralredaktion unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die Geschäftsführung um den Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg angesiedelt.

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