Kreativ-Geschäftsführer Markus Daubenbüchel kehrt Scholz & Friends den Rücken

 

Abschied nach mehr als zehn Jahren: Markus Daubenbüchel, Geschäftsführer Kreation bei Scholz & Friends Hamburg, wird die Agentur Mitte des Jahres verlassen. Er will sich "neuen beruflichen Herausforderungen stellen".

Mit dem vielfach ausgezeichneten Kreativen, der auch ADC-Mitglied und "Awarded Member" des D&AD ist, verlässt ein Schlüsselspieler die Gruppe. Daubenbüchel hat gemeinsam mit Tobias Ahrens, Geschäftsführer Kreation und Partner, die Aufstellung der Agentur zuletzt strukturell und kreativ vorangetrieben, heißt es in Hamburg. Nun sei diese Phase abgeschlossen.

"Markus hat den bedeutenden Kampagnen der Agentur ein unverwechselbares Gesicht gegeben", sagt Frank-Michael Schmidt, CEO der S&F-Gruppe. "Er schafft es wie kaum ein Kreativer in Deutschland, Marken, Kampagnen und Produkten gerade in der digitalen Transformation eine kraftvolle und besondere Sichtbarkeit zu geben."

Daubenbüchel, der international ausgebildet und erfahren ist, arbeitete für S&F-Kunden wie Vodafone Enterprises, Siemens, VHV Versicherungen und Henkel Beauty Care. Besonders verdient gemacht hat er sich um die aufmerksamkeitsstarke "Umparken im Kopf"-Kampagne für Opel.

Vor seinem Einstieg bei Scholz & Friends im Jahr 2007 stand er lange in Diensten von Havas Euro RSCG. Bei Heye in München startete Markus Daubenbüchel seine Karriere Anfang der 90er Jahre als Art Director.

Hintergrund: Scholz & Friends gehört seit der Gründung im Jahr 1981 zu den führenden kreativen Agenturen in Deutschland. Seit 2011 gehört die Gruppe zu WPP. Wichtige Kunden sind die F.A.Z., Unilever, Mondelez, Siemens, Vodafone, Tchibo, Henkel, Deka Investments, das Bundesland Brandenburg sowie zahlreiche Bundesministerien.

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