5 Top-Infoquellen für die Entscheidungen von Führungskräften

14.04.2020
 

Welche Informationsquellen haben wirklich Einfluss auf die Business-Entscheidungen von Führungskräften? Dieser Frage ist die PR-Agentur Frau Wenk nachgegangen. Wer in dem Ranking vorneliegt, wer der große Aufsteiger ist und welches Netzwerk relevanter ist: LinkedIn oder Xing?

Die Kommunikationsberatung Frau Wenk befragte im Januar und Februar 2020 erneut 55 C-Level-Entscheider zu ihrem Mediennutzungsverhalten. Dabei kam heraus: Auf Platz eins der wichtigsten Kanäle landen erstmals Newsletter. 53 Prozent greifen zu diesem Medium, um auf dem Laufenden zu bleiben. Damit lösen E-Mail-News die gedruckten Fach- und Branchenmagazine als relevanteste Quelle ab, die in diesem Jahr mit 45 Prozent auf Platz zwei landen. Die am dritthäufigsten genutzte Informationsquelle ist das Business-Netzwerk LinkedIn (40 Prozent). Jeder Dritte (33 Prozent) besucht zudem Events oder Vorträge und 29 Prozent führen persönliche Gespräche, um über Neuigkeiten im Markt Bescheid zu wissen.

"Wir wollten verstehen, wo und wie sich Entscheider über Fachthemen informieren und vor allem, wie sie ihre Business-Entscheidungen treffen. Das ist wichtig, um zu verstehen, wo Unternehmen mit ihren Botschaften präsent sein müssen", sagt Andrea Buzzi, CEO und Inhaberin Agentur Frau Wenk.

Am Ende liefern persönliche Gespräche und Empfehlungen immer noch den ausschlaggebenden Impuls, um schließlich eine Business-Entscheidung zu treffen, sagen 45 Prozent der Befragten. Ein Umstand, der angesichts der aktuellen Corona-Krise ein Hemmschuh im Vertrieb sei, denn Messen fielen reihenweise aus und der Sales Manager sitze im Homeoffice. "Digitalisierung hilft vielen Unternehmen, in Kontakt mit ihren Kunden zu bleiben und kann endlich ihr ganzes Potenzial im Rahmen von New Work zeigen. Video-Calls oder virtuelle Messestände können persönliche Kontakte kurzfristig ersetzen. Zudem sind viel mehr Kunden jetzt online und offen für Informationen und Hintergründe, etwa über LinkedIn. Diese Chance sollten Unternehmen nutzen", rät Andrea Buzzi.

In diesem Jahr hat die Agentur Frau Wenk die Business-Netzwerke Xing- und LinkedIn erstmals separat abgefragt, um zu ergründen, welches Netzwerk relevanter ist. 40 Prozent der befragten C-Level-Executives nutzen LinkedIn, lediglich fünf Prozent gaben an, Xing als Informationsquelle zu nutzen.

Auch Twitter hat im Vergleich zum Vorjahr, wo der Kurznachrichtenkanal einen Aufschwung erlebte, an Relevanz eingebüßt. Nutzten 2019 noch rund ein Viertel (26 Prozent) den Microblogging-Dienst, um auf dem Laufenden zu bleiben, sind es in diesem Jahr lediglich fünf Prozent.

"LinkedIn ist gerade im B2B-Bereich das ideale Tool, um mehr Sichtbarkeit zu erzeugen, Experten aufzubauen und technischen Produkten ein Gesicht zu geben. Für Unternehmen ist es 2020 Pflicht, auf LinkedIn mit einem aussagekräftigen Businessprofil präsent zu sein", so Frau-Wenk-Chefin Andrea Buzzi.

Hintergrund: Für die Umfrage hat die PR-Agentur Frau Wenk im Januar und Februar 2020 55 Entscheider der digitalen Wirtschaft zu ihrem Mediennutzungsverhalten per Online-Fragebogen befragt. Erstmals führte Frau Wenk die Entscheiderumfrage im September 2017 durch. Alle Ergebnisse der aktuellen Umfrage gibt es hier.

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