Vorstand von Axel Springer kürzt sich das Gehalt

27.04.2020
 

Das Führungsteam des Medienkonzerns Axel Springer will wegen der Corona-Krise im zweiten Quartal auf einen Teil des Gehalts verzichten. Was Mathias Döpfner zu der Maßnahme sagt.

"Wir haben im Vorstand und im Aufsichtsrat jetzt beschlossen, für das zweite Quartal auf 20 Prozent unseres Gehalts zu verzichten", berichtet der Axel-Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter. Das sei ein kleiner Beitrag, um die Kosten niedrig zu halten.

Döpfner betonte, dass die Corona-Effekte den Konzern im zweiten Quartal stärker treffen würden als im ersten. Es gebe teilweise "deutliche Umsatzrückgänge". Der Branchendienst Horizont hatte zuerst über die Videobotschaft berichtet.

Hintergrund: Der Springer-Konzern (Bild, Welt) mit Sitz in Berlin hat wie viele andere Medienhäuser in Deutschland auch bereits auf das Instrument der Kurzarbeit für bestimmte Unternehmensteile zurückgegriffen. Zuletzt hat Springer-Vorständin Stephanie Caspar in einem Podcast-Interview über die derzeitige Lage bei Axel Springer berichtet.

Tipp: In der aktuellen Ausgabe von kress pro gibt es die Story "69 Millionen Euro für vier Vorstände?": Im Jahr vor der Corona-Krise haben die Manager deutscher Medienunternehmen gut verdient. Allen voran die Spitze von Axel Springer. Sie können kress pro - das Magazin für Führungskräfte in Medien - in unserem Shop kaufen.

 

Sie möchten Konstruktives über die Medien und Corona, exklusive Storys und aktuelle Personalien lesen? Dann bestellen Sie bitte unseren kostenlosen kressexpress. Jetzt für den täglichen Newsletter anmelden.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.