Wie Burda-Vorstand Philipp Welte den Aufbruch in die Post-Corona-Ära mitgestalten will

 

"Wir stehen am Beginn einer der größten Herausforderungen unserer Generation", sagt Philipp Welte. Burdas Vorstand für die nationalen Medienmarken möchte sich dem durch die Pandemie beschleunigten Wandel stellen und startet dafür die Verlagsinitiative #AufbruchZukunft.

An ihr sollen sich alle nationalen Burda-Verlagsmarken beteiligen, heißt es am Hauptsitz in München. "Wir werden ökonomisch, politisch und kulturell zu einer neuen Stabilität finden müssen", sagt Welte. "Die Aufgabe unserer Medien ist es, die Diskussion über die Zukunft Deutschlands realistisch und optimistisch in die Gesellschaft hineinzutragen."

Ein erster Baustein der neuen Burda-Initiative ist der neu ins Leben gerufene "Focus Innovationspreis". Mit ihm sollen Unternehmen ausgezeichnet werden, "deren Mut und Innovationskraft der deutschen Wirtschaft neue Chancen eröffnen, die inspirieren und dem Land damit eine Perspektive jenseits der Krise geben – ob Großunternehmen, Mittelstand oder Startups", heißt es bei Burda.

Ein erster Aufruf für Bewerbungen zum Innovationspreis wird ab kommenden Samstag in Focus Magazin, auf Focus Online und in weiteren Medien von Hubert Burda Media gestartet. Er soll bis Ende Juli laufen. Die Top Ten aller Bewerbungen werden von der Redaktion ausgewählt, über die fünf Favoriten entscheidet ein Online-Voting. Eine Jury aus Unternehmern, Politikern, Wissenschaftlern und Medienschaffenden wird dann über den Preisträger entscheiden, der im Herbst geehrt wird. Der Preis ist mit einem eine Million schweren Mediapaket dotiert. So sollen die innovativen Produktideen über die Medien von Hubert Burda Media einer breiten Zielgruppe bekannt gemacht werden.

Für den deutschen Mode-Mittelstand möchte sich die Aktion #FutureForFashion bei Burda stark machen, an der Marken wie Instyle, Elle, Harper's Bazaar, Freundin, Bunte und Focus mitwirken sollen. Ab sofort wollen die Titel ihre Reichweiten bei Print, Online und Social Media bündeln, um den deutschen Modeunternehmen eine Plattform zu bieten. Dabei sollen neben Interviews mit Vertretern von Unternehmen wie Riani, Mey, Jubia, Luisa Cereno, Gabor, Gerry Weber und S. Oliver auch native Werbe-Formate zum Einsatz kommen. Die ersten dieser Native Ads werden schon in dieser Woche bei Bunte und Focus zu sehen sein.

Konsumenten nahe bleiben und sie unterstützen soll schließlich das Projekt #WirFürDich, an dem sich Burda-Medienmarken wie Bunte.de, Elle.de, My life, sowie die Digitalangebote aus dem Garten- und Living-Portfolio beteiligen. Bei den Aktionen geht es, um Anregungen, wie man körperlich fit bleibt, wie man sich persönlich weiterentwickelt und wie man Haus und Garten in Schuss hält.

Hintergrund: Philipp Welte, der bereits 1994, damals als Kommunikationschef zu Hubert Burda Media kam, ist seit Ende 2008 Mitglied im Burda-Vorstand. Er verantwortet dort das nationale Verlagsgeschäft des Konzerns. Vorstandsvorsitzender ist Paul-Bernhard Kallen.

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