Wie Google dem Tagesspiegel beim Verkauf von Digitalabos hilft

16.06.2020
 

"Als erster Verlag weltweit" geht der Tagesspiegel aus Berlin eine umfassende Technologie- und Marketingkooperation mit Google zur Vermarktung digitaler Abonnements ein. Um was es beim "Joint Subscription Plan" geht.

 Der "Joint Subscription Plan" zwischen dem Tagesspiegel und Google beinhaltet die Zusammenarbeit im Online-Marketing und in der Softwareentwicklung, unter anderem beim Aufbau von Echtzeit-Dashboards sowie in der Vermarktung digitaler Abonnements. Zudem sollen im Rahmen der Kooperation verschiedene Zielgruppen gezielter adressiert werden, um so neue digitale Leser für den Tagesspiegel zu gewinnen.

Der Tagesspiegel setzt beim Aufbau der Digital-Abos neben Lastschrift, Paypal und Kreditkarte auf "Subscribe with Google" zum Abschluss digitaler Abonnements. "Subscribe with Google" wird bereits seit 2019 für das Tagesspiegel Checkpoint-Abo verwendet und soll zukünftig auf weitere Produkte ausgeweitet werden. Das gemeinsame Programm läuft von Juni 2020 bis Ende 2021.

"Der Ausbau von Digital-Abos ist für alle Nachrichten-Verlage die Voraussetzung für ein nachhaltiges Geschäftsmodell in der Zukunft. Wir freuen uns sehr, mit Google im Rahmen des 'Joint Subscription Plans' zusammenzuarbeiten", sagt Farhad Khalil, Geschäftsführer des Tagesspiegels.

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Vani Assadurian, Global Product Partnerships Google, erklärt: "Mit dem 'Joint Subscription Plan' möchten wir unseren Partnern dabei helfen, ihr digitales Abo-Geschäft zu stärken, neue relevante Zielgruppen zu erreichen und die Nachhaltigkeit von digitalen Abonnements zu steigern. Wir freuen uns, mit dem Tagesspiegel einen engagierten und kreativen Partner gefunden zu haben, um im Rahmen des 'Joint Subscription Plans' verschiedene Experimente und Ansätze erstmals zu testen."

Hintergrund: Im Rahmen dieser Initiative ist der Tagesspiegel nach eigenen Angaben der erste Verlag weltweit, der mit Google kooperiert. Zu anderen Themen arbeitet Google immer wieder mit Verlagen zusammen. Beispiele sind das Projekt "Deutschland spricht" (Die Zeit) oder auch "Perspective API"  (New York Times).

"Subscribe with Google" soll es Nutzern erleichtern, ihre bevorzugten Publikationen zu abonnieren. Die Technologie, die in Zusammenarbeit mit Nachrichtenverlegern entwickelt wurde, wird inzwischen von 100 Verlagen aus 21 Ländern implementiert. 43 davon sind mit ihren Angeboten bereits live.

Der Tagesspiegel gehört - wie die Zeit, das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche - zur DvH Medien GmbH von Dieter von Holtzbrinck.

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