Für mehr Sicherheit und bessere Gespräche: Twitter gibt Nutzern Kontrolle bei eigenen Tweets

12.08.2020
 

Twitter will seinen Nutzern mehr Kontrolle über die Konversationen unter ihren eigenen Tweets geben. Was hinter der neuen Funktion "Conversation Settings" steckt.

Ab sofort steht Twitter-Nutzern die Funktion "Conversation Settings" zur Verfügung. Damit können sie unerwünschte Antworten von Anfang an verhindern und den durch ihren Tweet initiierten Austausch mit anderen Nutzern moderieren.

Mit den neuen Conversation Settings ist es möglich, bereits vor dem Twittern aus drei Optionen auszuwählen, wer auf den eigenen Tweet antworten kann: 1) alle (ist die Standardeinstellung bei Twitter), 2) nur Personen, denen man selbst folgt, oder 3) nur Personen, die im eigenen Tweet erwähnt werden. Tweets mit den beiden letztgenannten Einstellungen werden entsprechend gekennzeichnet und das Antwort-Symbol wird für Personen, die nicht antworten können, ausgegraut. Personen, die nicht antworten können, können diese Tweets aber trotzdem ansehen, retweeten, mit Kommentar retweeten, teilen und liken.

Hintergrund: Im Mai dieses Jahres ist Twitter mit den ersten Tests zur neuen Funktion gestartet. Dabei haben die Nutzer innerhalb der Testgruppe die neuen Conversation Settings für Interviews, Diskussionen, den Austausch von Meinungen und für Ankündigungen verwendet. Das Verhalten dieser Nutzer sowie die Ergebnisse von Feedback-Interviews und Umfragen haben Twitter gezeigt, dass die neuen Einstellungsfunktionen Menschen dabei helfen können, sich bei ihren Tweets sicherer und besser vor Spam und Missbrauch geschützt zu fühlen. Gleichzeitig haben sie laut dem Kurznachrichtendienst zu besseren Gesprächen geführt, da mehr von den eigenen Gedanken geteilt wird. "Und natürlich besteht weiterhin die Möglichkeit, auch die anderen Standpunkte zu sehen", betont das Unternehmen.

In den nächsten Monaten plant Twitter zudem das Hinzufügen einer Option, die es ermöglicht, mehr Personen zu einem bereits begonnenen Gespräch einzuladen. Darüber hinaus soll es eindeutige Benachrichtigungen für Nutzer geben, wenn diese zu einem Gespräch mit den neuen Einstellungen eingeladen werden, sowie weitere Möglichkeiten, den gesamten Gesprächsverlauf zu sehen.

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