Aus gutem Journalismus gute Filme und Serien machen: SZ und Constantin Film sind jetzt Partner

18.08.2020
 

Constantin Film und die Süddeutsche Zeitung haben eine exklusive Zusammenarbeit vereinbart. “Die Süddeutsche Zeitung hat spannende Stoffe, deren Übersetzung in TV und vielleicht sogar Kinofilme lohnt", sagt SZ-Geschäftsführer Stefan Hilscher. Es gibt schon erste, konkrete Projekte.

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, die faszinierende Inhalte und fundiert recherchierte Zusammenhänge auch mit filmischen Mitteln darstellen wird", so Stefan Hilscher, Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung GmbH.

Die neue Partnerschaft sei ein gelungenes Beispiel dafür, dass sich journalistische Stoffe in unterschiedlichen Formaten, von Print bis Bewegtbild, erzählen ließen. Renommierte SZ-Autoren sollen Produzenten und Drehbuchautoren bei verschiedenen Filmprojekten exklusiv beraten.

Oliver Berben, Vorstand für TV, Entertainment und digitale Medien der Constantin Film, ist stolz, mit der SZ einen so renommierten Partner für diese Zusammenarbeit gewonnen zu haben: "Das wahre Leben schreibt vielfach die besten Geschichten. Daraus fakten-basierte zeitgemäß und hochwertig produzierte Formate zu erschaffen, die die Zuschauer nicht nur unterhalten, sondern auch informieren, darauf freuen wir uns sehr."

Als erstes Projekt arbeiten Constantin Film und Süddeutsche Zeitung an einer High-End Dokumentation (ca. 3x60min) über die Loveparade.

Thematisiert werden darin die anfängliche Erfolgsgeschichte in Berlin, das Ende mit der verheerenden Katastrophe in Duisburg im Jahr 2010 und der daraus resultierende, emotionale Impact, den dieses Unglück noch heute auf alle Beteiligten und die Gesellschaft hat. Als Co-Autor und Berater ist der SZ-Redakteur Bernd Dörries mit an Bord, der als einer der ersten vom Unglücksort berichten konnte und die Geschehnisse rund um die Katastrophe verfolgt hat, bei der 21 Menschen starben und mehr als 541 schwer verletzt wurden. Produzenten sind Kai Fischer und Rüdiger Böss.

Ein weiteres geplantes Projekt ist eine neue fiktionale TV-Movie Reihe namens German Crime.

German Crime beleuchtet eine Auswahl spektakulärer deutscher Kriminalfälle der letzten 30 Jahre neu und erzählt dazu die Geschehnisse mit bislang unbekannten Hintergründen, die sich aus SZ-Recherchen ergeben haben. Darunter werden Fälle sein, die großes mediales Aufsehen erregten, die Republik in Atem gehalten haben und der Gesellschaft bis heute im Gedächtnis geblieben sind.

Hintergrund: Eingebracht und verhandelt wurde die Kooperation von Rüdiger Böss (Constantin Film) und Andreas Gericke (Süddeutsche Zeitung).

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