Marvin Schade und Matthias Bannert starten Mediendienst

21.08.2020
 

Marvin Schade arbeitete zuletzt auch für Gabor Steingarts Morning Briefing. Jetzt erfüllt er sich einen "kleinen Traum". Er ist Founding Editor von "Medieninsider". Sein Partner bei dem Projekt ist Matthias Bannert. Was die beiden vorhaben - und wie sich der Dienst finanziert.

"Ich habe sechs Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin gearbeitet und mich dabei auf die Digitalisierung von Redaktionen und journalistischen Geschäftsmodellen konzentriert. Danach hatte ich eine aufregende Zeit im Politik- und Wirtschaftsjournalismus beim Focus Magazin und Gabor Steingarts Morning Briefing. Die Sehnsucht nach meiner Leidenschaft, dem aufgeweckten, kritischen und unabhängigen Medienjournalismus, hat das kaum gelindert", sagt Marvin Schade, Founding Editor von "Medieninsider".

Medieninsider soll ein neues Informationsangebot für Medienschaffende sein, das seinen Fokus auf die wirtschaftliche wie auch inhaltliche und kulturelle Entwicklung journalistischer Medien legt. "Medieninsider ist das Medium für alle, die den Medienwandel aktiv gestalten", so das Motto.

Marvin Schade zum Konzept: "Mit Medieninsider werden wir die Bandbreite bereits vorhandener Fachmedien um einen besonderen Zuschnitt ergänzen. Medieninsider wird besonders begleiten, wie sich die Medien inhaltlich, technisch und wirtschaftlich verändern, wie sie auf die Digitalisierung reagieren. Medieninsider wird auch journalistische Debatten abbilden. Das geschieht mit exklusiven Berichten, Analysen, Kommentaren, Interviews - und Spezial-Reports für tiefergehendes Wissen."

Partner von Schade bei dem Gemeinschaftsprojekt "Medienisider" ist Matthias Bannert. Er hat seine journalistische Ausbildung an der Axel Springer Akademie gemacht, als Redakteur für "Bild" in Berlin und Los Angeles Entwicklungsprojekte vorangetrieben und im Audience Development gearbeitet, er hat upday als Gründungschefredakteur mit aufgebaut und durch eigene Start-up-Gründungen bereits unternehmerische Erfahrungen gesammelt. "Matthias beschäftigt die Zukunft der Branche genauso wie mich, er bringt journalistisches Verständnis mit, wird unser Unternehmen aber als Geschäftsführer vorantreiben und sich um Business Development, Finance und Tech kümmern", kündigt Schade an.

Finanzieren soll sich der neue Mediendienst "größtenteils durch Mitgliedschaften". Nutzer haben die Möglichkeit das Projekt durch unterschiedliche Abonnements (in der Spanne von 5 bis 50 Euro im Monat) zu fördern und somit "Teil der Medieninsider-Community" zu werden. Werbevermarktung schließen die Macher aber nicht aus.

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