Eingefahrene Bahnen verlassen: Julia Encke löst Claudius Seidl als FAS-Feuilletonchef ab

07.09.2020
 

Julia Encke ist ab sofort Feuilletonchefin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Sie folgt auf Claudius Seidl, der seit neunzehn Jahren in dieser Funktion und leitend für das Magazin "Frankfurter Allgemeine Quarterly" tätig war. Mehr über Julia Encke - und warum die Wahl auf sie gefallen ist.

Claudius Seidl (61) wird weiterhin als Filmkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig sein.

Zur Person: Julia Encke begann ihre journalistische Laufbahn nach ihrer Promotion in Literaturwissenschaft 1998 bei der FAZ. Nach einer Hospitanz im Feuilleton war sie bis 2001 als freie Literaturkritikerin für unsere Zeitung tätig. Anschließend arbeitete Encke im Feuilleton der "Süddeutschen Zeitung", bevor sie 2005 die Feuilletonredaktion der FAS in Berlin verstärkte. Seit 2015 verantwortete sie dort das Literaturressort.

2014 erschien Enckes Essay "Charisma und Politik - Warum unsere Demokratie mehr Leidenschaft braucht", 2017 "Wer ist Michel Houellebecq? - Porträt eines Provokateurs". Das medium magazin, das wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer erscheint, zeichnete sie 2018 als "Kulturjournalistin des Jahres" aus.

Jürgen Kaube, Herausgeber der FAZ, zu der Top-Personalie: "Für Zeitungen ist und war es seit jeher entscheidend, sich zu erneuern und eingefahrene Bahnen zu verlassen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Julia Encke. Seit Jahren überzeugen ihre Arbeit, ihre Literaturbeilagen und ihre journalistische Energie. Die intellektuelle Neugier, die ihr Blick auf das Feuilleton der FAS beweist, ist für mich zukunftsweisend."

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