Warum Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe ein Innovation Board beruft

 

Innovationen beflügeln möchte der Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe. Ab sofort sollen namhafte Wirtschaftspersönlichkeiten der Zeitung kluge Ideen liefern und sich so selbst in öffentliche Debatten einmischen.

"Innovationen sind die Triebfeder für Wohlstand und Arbeitsplätze", schreibt der Chefredakteur in einem aktuellen "In eigener Sache"-Beitrag zum Startschuss für das neue Inhalte-Gremium. "Deutschland, das Land der Dichter und Denker, braucht eine Kultur, die Innovationen nicht nur möglich, sondern auch erfolgreich macht", so Sven Afhüppe.

Künftig sollen Unternehmer-Persönlichkeiten, Manager von Großkonzernen sowie Startup-Finanziers, die Mitglieder im Innovation Board sind, Anregungen dafür liefern, wie Deutschland sich im weltweiten Ideen- und Technologiewettbewerb behaupten kann. Außerdem möchte die Zeitung auch die Frage bewegen, wie die Grundlagen im Bildungssystem aussehen müssen, um "Innovationen von morgen" zu schaffen. Und natürlich geht es um erfolgsversprechende Geschäftsmodelle.

Wie Sven Afhüppe ankündigt, sollen sich die Mitglieder des Innovation Board regelmäßig in Debatten einschalten. Außerdem plant das Handelsblatt entsprechende Gespräche mit Politikern und Wissenschaftlern, um die Rahmenbedingungen für Innovationen in Deutschland zu verbessern.

Dabei geht es auch um Geschlechtergerechtigkeit. "Female Entrepreneurship ist für mich ein zentrales Thema", sagt Andrea Wasmuth, Geschäftsführerin der Handelsblatt Media Group. "Nur vier Prozent aller Startups werden von Frauen gegründet, es fehlt häufig an Netzwerk, aber auch an Mut und Vorbildern. Das wollen wir mit dem Handelsblatt Innovation-Board ändern."

Hintergrund: Bislang besteht die Runde der Innovations-Fürsprecher beim Handelsblatt aus diesen Persönlichkeiten - den Gründern Verena Pausder, Johannes Reck (GetYourGuide) und Anne Kjær Bathel (Redi School), Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter, SAP-Vorstand Thomas Saueressig, Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek, Frank Briegmann (Universal Music) sowie den Investoren Jeannette zu Fürstenberg (La Famiglia), Hendrik Brandis (Earlybird), Klaus Hommels (Lakestar), Christian Angermayer (Apeiron) und Cornelius Boersch (Mountain Partners).

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