Berliner Verlag: Was ist dran an den Verkaufsgerüchten?

 

Hat Verleger Holger Friedrich die Lust am Berliner Verlag schon wieder verloren? Mit dieser Frage beschäftigt sich kress pro, das Magazin für Führungskräfte in Medien, in seiner neuen Ausgabe.

Das Gerücht wandert seit Wochen durch Berlin. Angeblich hat Verleger Holger Friedrich die Lust am Geschäft schon wieder verloren, das er vor gut einem Jahr gekauft hat, behaupten gleich mehrere Quellen steif und fest. Angeblich soll Friedrich sogar schon Mitarbeiter über seine Verkaufspläne informiert haben, lautet eine der kühnen Aussagen.

Wachsweich wurden dann allerdings schnell alle forschen Aussagen, wenn man nach Belegen fragte. Angebliche Kronzeugen in der Belegschaft wissen von nichts. Zwar beobachten auch Mitarbeiter, dass die Begeisterung für die Verlagsarbeit beim Verleger zuletzt etwas gedämpfer war, über den angeblich geplanten Verkauf weiß aber niemand etwas, den "kress pro" angefragt hat.

Genauso ergebnislos verliefen die Recherchen in der Geschäftswelt. Diejenigen, die in der Vergangenheit Interesse an einem Kauf hatten, um den Markt in Berlin zu bereinigen, durften aus kartellrechtlichen Gründen nicht. Darüber hinaus dürfte das Feld an Interessenten gegen null gehen.

Und noch etwas spricht gegen die Verkaufsthese. Viele in der Branche trauen Holger Friedrich nicht zu, den Berliner Verlag zukunftsfähig zu machen. Genau das will der Verleger aber einer für ihn immer noch fremden Branche beweisen, aus der er bisher fast nur scharfen Gegenwind zu spüren bekommen hat. Ein schneller Abschied würde nicht ins Bild passen und einer persönlichen Niederlage gleichkommen.

Der Artikel stammt aus Markus Wiegands kress pro-Kolumne "Aus unseren Kreisen". Darin beschäftigt sich der kress pro-Chefredakteur auch mit diesen Fragen: Funktioniert das Triumvirat bei Funke? Lohnt sich der Buzzfeed-Kauf für Ippen? Wie lief der Generationswechsel beim BVDA?

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kress pro - das Magazin für Führungskräfte in Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. Chefredakteur ist Markus Wiegand.

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