Christian Krug verlässt Gruner + Jahr

 

Mit einem Paukenschlag hat man sich in Hamburg ins Wochenende verabschiedet: Christian Krug, zuletzt Chefredakteur "Neue Geschäftsfelder" und langjähriger "Gala"- und "Stern"-Chefredakteur, scheidet aus. Er will wieder Unternehmer werden, heißt es.

Krug will wieder unternehmerisch tätig werden, lautet die Sprachregelung zu seinem endgültigen Abgang.

"Vor zehn Jahren habe ich meine eigene Firma ruhen lassen, um mich den spannenden Projekten von Gruner + Jahr zu widmen, die mir Julia Jäkel anvertraut hat", sagt Christian Krug nun. "Ich bin dem Unternehmen, vor allem aber Julia Jäkel und Stephan Schäfer, sehr dankbar für die fast unendlichen Möglichkeiten, die ich beruflich hatte. Ich bleibe diesem wunderbaren Verlag und seinen tollen Mitarbeitern immer verbunden. Nun ist es für mich aber an der Zeit, mich wieder meiner eigenen Medienproduktion und Beratungsfirma zu widmen."

Beim Hamburger Verlag stand Krug zunächst als Editorial Director bei G+J Corporate Editors (heute: Territory) unter Vertrag. Dann wurde er "Gala"-Chefredakteur und von 2014 bis 2018 als Chefredakteur des  "Stern". Bei dem Magazin hatte er seine journalistische Karriere 1989 einst anrollen lassen.

"Christian Krug ist ein vielfältiger Journalist mit vielen Talenten, so hat er in den vergangenen Jahren in ganz unterschiedlichen Bereichen Verantwortung übernommen. Seine Ideen und seine Überzeugungskraft haben Gruner + Jahr sehr gut getan", sagt Julia Jäkel, CEO Gruner + Jahr. "Für die erfolgreiche und intensive Zeit danke ich ihm sehr herzlich und wünsche Christian für seine Unternehmungen alles Gute."

Hintergrund: Zuletzt war Krug auf dem "Neue Geschäftsfelder"-Posten für G+J und die Mediengruppe RTL Deutschland unter anderem an der Konzeption des sogenannten "Tags der Wahrheit" befasst. Dahinter sollte sich ein Journalismus-Festival verbergen das aufgrund der Corona-Pandemie ins kommende Jahr verschoben werden musste.Anfang 2019 hatte Krug nach viereinhalb Jahren die "Stern"-Chefredaktion verlassen. Der Posten ging an Anna-Beeke Gretemeier und Florian Gless als gleichberechtigte Chefredakteure (kress.de berichtete).

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