Joachim Eckert übernimmt die Gesamtverlagsleitung für Gastro-Themen beim dfv

 

Wegen Corona-bedingter Einbrüche wird der dfv Matthaes Verlag aus Stuttgart abgezogen und ins dfv-Stammhaus in Frankfurt integriert. Dort trägt Joachim Eckert dann die Gesamtverlagsleitung. Doppelstrukturen sollen aufgelöst werden.

Die Standortverlegung von der baden-württembergischen Landeshauptstadt nach Frankfurt soll im Lauf des kommenden Jahres erfolgen, heißt es beim Fachmedienriesen dfv. "Kostenintensive Doppelstrukturen" sollen aufgelöst und "eine höchstmögliche Zahl von Arbeitsplätzen gesichert" werden. Aktuell beschäftigt der dfv Matthaes Verlag 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie viele von ihnen nach Frankfurt mitgehen werden, wurde noch nicht bekannt.

Fest steht, dass das Management neu aufgestellt wird: Joachim Eckert, aktuell Geschäftsführer des dfv Matthaes Verlags, wird die Gesamtverlagsleitung übernehmen. Er berichtet an die dfv-Geschäftsführer Markus Gotta.

Christiane Pretz, bisher Verlagsleiterin Gastronomische Fachmeiden, und Marc D'Addetta, bisher Anzeigenleiter Hotellerie und Gastronomie, teilen sich die operative Führung.

Die redaktionelle Gesamtleitung liegt künftig bei Boris Tomic, der weiterhin auch Chefredakteur des Titels "food service" ist. Gemeinsam mit Rolf Westermann, Chefredakteurr von "ahgz - Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung", sowie Burkart Schmidt, Chefredakteur von "gv-praxis", wird Tomic die Chefredaktion der zusammengeführten Redaktionseinheit bilden.

Der Verlagsbereich Back, zu der die "Allgemeine BäckerZeitung" (ABZ) und "Konditorei & Café" (KOCA) gehören, wird mit dem Verlagsbereich der fleischwirtschaftlichen Medien unter der Leitung von Gesamtverlagsleiter Christian Schnücke zusammengeführt. Chefredakteur von "ABZ" und "KOCA" bleibt Arnulf Ramcke.

Hintergrund: "Die Hotel- und Gastronomiebranche als wichtigster Zielmarkt des dfv Matthaes Verlags ist in erheblichem Umfang von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen", sagt Sönke Reimers, gemeinsam mit Peter Esser Sprecher der Geschäftsführung der dfv Mediengruppe, zum Auslöser der massiven Umstrukturierung. "Eine kurzfristige Erholung ist angesichts der aktuellen Corona-Situation nicht zu erwarten. Vor diesem Hintergrund haben wir uns gemeinsam mit Gesellschaftern und Aufsichtsrat dazu entschlossen, die Stuttgarter Geschäftsbereiche in die Frankfurter Organisation zu integrieren."

Die dfv Mediengruppe gehört zu den größte konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Europa. Sie bringt unter anderem rund 90 Fachpublikationen für elf Wirtschaftsbereiche sowie rund 400 praxisnahe Fachbuchtitel heraus.

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