OWM-Geschäftsführer Joachim Schütz hört auf

 

Wachablösung an der Spitze der Organisation Werbungtreibende im Markenverband: Joachim Schütz, der langjährige Chef-Lobbyist, wird zum 31. März nächsten Jahres in den Ruhestand gehen. An einer Nachfolgeregelung wird derzeit gearbeitet.

Schütz wird sein Amt als Geschäftsführer des OWM dann nach fast 15 Jahren niederlegen. Er kann auf eine lange Karriere und erfolgreiche Arbeit im Verband zurückblicken: Zwischen 1985 und 1997 stand Joachim Schütz in Diensten der Mars GmbH. Zuletzt war er dort Media Director Snack Food Europe.

Von 1998 bis 2002 stand er auf Agenturseite - als CEO von Zenith Media. Danach machte er sich mit schütz consult selbstständig. Von 2005 bis 2005 war er Partner bei Gallup, bevor er seinen Posten beim OWM übernahm.

Während seiner Amtszeit steigerte der Verband seine Mitgliedszahl von unter 70 im Jahr 2005 auf heute fast 120. Schütz vertritt die Interessen der werbenden Unternehmen auf globaler Ebene auch im Executive Committee der World Federation of Advertisers (WFA).

"Wir bedauern die Entscheidung von Joachim sehr, haben aber gleichzeitig auch vollstes Verständnis für seinen Wunsch nach mehr Zeit für private Aktivitäten", sagt Uwe Storch, Vorsitzender der OWM. "Für seine hervorragende Arbeit und Leistung als Geschäftsführer der OWM danke ich Joachim persönlich sowie im Namen des Vorstandes der OWM an dieser Stelle bereits heute ganz herzlich."

Der Prozess für eine Nachfolgeregelung beim OWM hat begonnen, heißt es in Berlin.

Hintergrund: Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) ist der Verband der werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen in allen relevanten Bereichen der Marketingkommunikation gegenüber Medien, Agenturen, Politik und in der Werbeforschung. Die OWM tritt für die Freiheit der Werbung ein und setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die es ihren Mitgliedsunternehmen ermöglicht, so effizient und effektiv wie möglich werben zu können. Insgesamt investieren die Unternehmen des Verbands mehr als 8,5 Mrd. Euro im Jahr für Kommunikation und Werbung.

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