York von Heimburg zieht sich auch aus dem VDZ-Vorstand zurück

 

Der wichtige Vorstandsposten für Publikumszeitschriften im VDZ wird frei: Der bisherige Amtsinhaber York von Heimburg hat seine Vorstandsmandat niedergelegt - nach 14 Jahren. Nur konsequent: Auch bei seinem langjährigen Arbeitgeber IDG hatte er sich zurückgezogen.

Von Heimburg ist nicht mehr Vorstand und Geschäftsführer diverser deutscher IDG-Tochtergesellschaften (kress.de berichtet). Er hatte über 28 Jahre lang für den weltweit erfolgreichen Verlag ("Computerwoche", "PC Welt", "MAC Welt") gewirkt, der in München eine deutsche Niederlassung hat.

Beim VDZ hatte sich York von Heimburg vor allem für die Transformation journalistischer Publikumsmarken stark gemacht, wie auch VDZ-Vizepräsident Philipp Welte, Vorstand bei Burda, in seinem Dank an den scheidenden Kollegen herausstreicht.

"York von Heimburg steht wie wenige in unserer Branche für die konstruktive Transformation unserer Medienwelt und die notwendigen Veränderungen auch innerhalb unseres Verbandes", sagt Welte. York von Heimburg engagierte sich bereits seit Anfang 2000 im damals neu gegründeten Digitalgremium des VDZ.

Hintergrund: Auf der nächsten Sitzung des PZ-Vorstands im VDZ wird über die Nachfolge von York von Heimburg in diesem Gremium entschieden. Kandidaten stehen noch nicht fest. Der VDZ ist der Dachverband der deutschen Zeitschriftenverleger. Er wurde 1929 gegründet und wird von fünf Landesverbänden getragen. Im VDZ sind rund 500 Verlage organisiert, die zusammen mehr als 6.000 Zeitschriftenmarken verlegen. VDZ-Präsident ist Rudolf Thiemann.

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