Burda trennt bei starken Marken das Print- und Onlinegeschäft

 

Künftig werden die Portale Bunte Online, TV Spielfilm Online und Fit for Fun Online von der Digital-Einheit Burda Forward verantwortet. Zudem zentralisiert Burda sein klassisches Verlagsgeschäft. Was das genau bedeutet.

Das Portfolio der BurdaForward (Focus Online, chip.de, Finanzen100 und NetMoms) wird stark ausgebaut. So gehen zum 1. Januar 2021 die Portale Bunte Online, TV Spielfilm Online und Fit for Fun Online in die operative und strategische Verantwortung von BurdaForward über. Nach kress.de-Informationen erzielen die Digital-Marken einen Jahresumsatz von rund 25 Millionen Euro im Jahr. BurdaForward wächst so auf über 800 Mitarbeiter an. Die Zeitschriftentitel Bunte, TV Spielfilm und Fit for fun werden dagegen im BurdaVerlag betreut, in dem künftig alle klassischen Verlagsaktivitäten zusammengefasst werden.

Verantwortet wird BurdaForward von CEO Oliver Eckert. "Die Erweiterung unseres Angebots ist ein wichtiger Schritt, um unsere Position als führender deutscher Digital-Publisher auszubauen. Wir wollen unsere starken Marken weiter vernetzen und Einstiegspunkt für verlässliche Informationen in Deutschland sein. Dabei steht für uns immer im Mittelpunkt, mit lösungsorientierten Inhalten das Leben der Menschen in Deutschland zu verbessern", sagt Eckert.

Im journalistischen Kerngeschäft in Deutschland führt Burda zum 1. Januar 2021 alle deutschen Verlagsaktivitäten zu einer publizistischen Einheit zusammen. Der neue Burda Verlag bündelt die verlegerischen Aktivitäten von BurdaStyle, BurdaNews, BurdaHome, BurdaLife und BurdaStudios und umfasst mehr als 160 gedruckte und digitale Medienprodukten auf dem deutschen Markt. Vorstand Philipp Welte: "Wir erschaffen einen Verlag des 21. Jahrhunderts, der unsere journalistische Kompetenz und die große Kraft unserer Marken integriert und seine Wachstumschancen auf dem deutschen Medienmarkt unternehmerisch erschließt."

Die ab dem 1. Januar integrierte Organisation wird von Philipp Welte verantwortet, der den deutschen Verlag über ein gemeinschaftliches Board führt.

Hintergrund: Hubert Burda Media ist mit einer Reichweite von 45 Millionen Unique Users und 33 Millionen Zeitschriftenlesern pro Monat nach eigenen Angaben einer der größten Anbieter journalistischer Inhalte in Deutschland. Gemeinsam erreichen die Burda-Medien nahezu 75 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 16 Jahren.

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