Darum ist Markus Mair Österreichs Medienmanager des Jahres

06.11.2020
 

Das Branchenmagazin "Der österreichische Journalist" zeichnet den Vorstandsvorsitzenden der Styria und Präsidenten des VÖZ als "Medienmanager des Jahres" aus. Die Redaktion begründet ihre Entscheidung für Markus Mair mit folgenden zehn Punkten.

Seit 1. Oktober 2013 ist Markus Mair Vorstandsvorsitzender der Styria Media Group. 2018 wurde Mair zum Präsidenten des Verbandes Österreichischer Zeitungen gewählt und zwei Jahre später in dieser Position bestätigt.

10 Gründe, warum der "Österreichische Journalist" - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer - Markus Mair als "Medienmanager des Jahres" auszeichnet

1. Die persönliche Entwicklung eines Verleger-Gens, das den gelernten Banker auch zum Schutzschild vor seinen Redaktionen qualifiziert.

2. Die Mediation von Rivalitäten zwischen den beiden Marken-Galionsfiguren des Styria-Medienhauses - dem Zugpferd "Kleine Zeitung" und dem Image-Faktor "Die Presse".

3. Das kluge öffentliche Schweigen zur Benachteiligung von "Kleine Zeitung" und "Die Presse" gegenüber dem Wiener Boulevard bei öffentlicher Inseratenvergabe. 

4. Die Weiterentwicklung des Konzern-Engagements in Kroatien und Slowenien, wo das Mediennutzungsverhalten sich viel rasanter als in Österreich verändert. 

5. Die konsequente Weichenstellung in Richtung Förderung der digitalen Transformation - sowohl im eigenen Haus als auch bei den Intentionen der Bundesregierung. 

6. Die offensichtliche Zufriedenstellung der durchaus machtbewussten Eigentümervertreter im Katholischen Medien Verein und der Privatstiftung. 

7. Die augenscheinliche Begradigung des Verhältnisses der Styria zur Moser Holding nach der vor bald elf Jahren einseitig von den Tirolern abgesagten Fusion. 

8. Die Weiterentwicklung der journalistisch hoch aufgeladenen Zeitungsmarken "Kleine", "Presse" und "Furche" zu multimedial wahrnehmbaren Media-Brands. 

9. Das ruhige, aber doch klar positionierte Lobbying für die heterogenen Verlegerinteressen gegenüber dem ewigen Widerpart ORF. 

10. Das nahezu geräuschlos parallele Handling der widerstrebenden Interessen innerhalb des Zeitungsverbandes und seines zweitgrößten Players Styria Media Group.

Hintergrund: Die Auszeichnung wird jährlich an eine Führungskraft im österreichischen Medienmanagement vergeben, die durch ihre Tätigkeit die Grundlage für Journalismus fördert und damit zugleich einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet. "Guter Journalismus braucht zwingend gutes Management. Das wollen wir mit dieser Auszeichnung gerade im Corona-Jahr deutlich machen und zugleich die Arbeit eines außergewöhnlichen Medienmanagers wertschätzen", erklärt "Journalist"-Herausgeber Georg Taitl.

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