Weser-Kurier schließt Werder-Bremen-Redaktion

18.11.2020
 

Wie Radio Bremen berichtet, wird der Weser-Kurier seine Werder-Bremen-Redaktion zum Jahresende auflösen. Momentan soll die Bremer Tageszeitungen AG über eine enge Zusammenarbeit in der Berichterstattung über den Fußall-Bundesligisten mit der Kreiszeitung aus Syke verhandeln. 

In der Weser-Kurier-Redaktion, die sich dem Fußball-Bundesligisten Werder Bremen widmet, arbeiten vier Reporter.

"Die Werder-Berichte im Weser-Kurier könnten zukünftig auch von den Sportredakteuren der größten Konkurrenz stammen: der Kreiszeitung aus Syke", heißt es in einem Bericht des Radio-Bremen-Magazins buten und binnen. Die Kreiszeitung betreibt in der digitalen Welt das Werder-Portal Deichstube - und rivalisierte zuvor mit dem vom Weser-Kurier betriebenen und bereits im April 2019 in der ursprünglichen Form eingestellten Portal Mein Werder. Nach Informationen von buten un binnen verhandelt der Weser-Kurier derzeit mit dem Verlag der Kreiszeitung und möchte erreichen, dass sich beide Verlage gleichberechtigt in einer Gesellschaft treffen.

"Wir möchten dazu nicht öffentlich Stellung nehmen, unter anderem, weil noch gar keine endgültige Entscheidung gefallen ist", wird Silke Hellwig, Chefredakteurin des Weser-Kurier, zitiert.

Hintergrund: Die aktuelle Entwicklung ist laut Radio Bremen eine Folge des "Debakels" um Mein Werder, das der Bremer Tageszeitung AG hohe Verluste eingebracht haben soll.

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