Leonine-Boss Fred Kogel holt Nina Etspüler in die Führungsspitze

 

Wieder mal bei der Konkurrenz gewildert: Nina Etspüler wird als Head of Entertainment Development ab 1. Januar direkt an Leonine-CEO Fred Kogel berichten. Der prominente Neuzugang kommt wie so viele Leonine-Topmanager aus der ProSiebenSat.1-Welt.

Etspüler soll sowohl das Development und die Formatenwicklung vorantreiben als auch die Zusammenarbeit der Leonine-Produktionsmarken wie i&u TV, Odeon Entertainment sowie künftiger Non-Fiction-Beteiligungen, die offenbar geplant sind, mitgestalten und koordinieren.

Außerdem nimmt man bei Leonine das Thema Diversität, das aktuell unter anderem auch der große Mitbewerber UFA forciert, sehr ernst: Konkret soll die bestens vernetzte TV-Expertin Nina Etspüler für Leonine auch eine neue Produktionsmarke aufbauen, die Entertainment- und Non-Fiction-Formate von Künstlerinnen entwickelt, Frauen vor und hinter der Kamera kreative Entfaltungsmöglichkeiten bietet und weibliche Talente fördert.

Nina Etspüler war zuletzt Creative Director bei den Red Arrow Studios, einer Tochter der ProSiebenSat.1 SE. Dort war sie für die globale Format- und Stoffentwicklung sowie Akquisitionen und internationale Markteinführungen zuständig. Auf ihrer Referenzliste finden sich zahlreiche namhafte Format-Entwicklungen, an denen sie maßgeblich mitwirkte - unter anderem "Kiss Bang Love", "Buying Blind - Das Hauskauf-Experiment" oder "Look Me in the Eye". 

Zuvor stand sie in Diensten von Florida Entertainment und produzierte dort die Shows "Circus Halligalli" und "Das Duell um die Welt" mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Außerdem verantwortete Nina Etspüler über zehn Jahre als Executive Producer bei ProSieben und Sat.1 unter anderem Formate wie  "Elton vs. Simon", "Comedystreet" und "Rent a Pocher".

Leonine-CEO Fred Kogel bezeichnet Nina Etspüler explizit als seine "Wunschkandidatin" für den Führungsposten. "Sie verbindet ein großes Gespür für erfolgreiche Formate mit hervorragenden Kontakten und exzellenten Fachkenntnissen in der Umsetzung", so der Firmenchef, der weiter Gas geben möchte. "Wir verfolgen im Produktionsbereich eine europäische Wachstumsstrategie und Nina ist für uns mit ihrer nationalen wie auch internationalen Ausrichtung genau die richtige Besetzung für diese Position. Zudem ist unser gemeinsames Ziel, die vielen talentierten Frauen im Show-Entertainment sichtbar zu machen und ihnen Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Hier hat Deutschland seit vielen Jahren großen Nachholbedarf."

Hintergrund: Leonine versteht sich als unabhängiges deutsches Medienunternehmen, das auf die drei Geschäftsfelder Leonine Production, Leonine Distribution und Leonine Licensing setzt und damit die gesamte Wertschöpfungskette des Filmgeschäfts abdecken will.

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