Sarah Brasack steigt zur stellvertretenden Chefredakteurin des Kölner Stadt-Anzeiger auf

 

Beförderungslift für eine verdiente Mitarbeiterin: Sarah Brasack wird zum 1. Januar stellvertretende Chefredakteurin beim Kölner Stadt-Anzeiger. Sie löst dann Urgestein Rudolf Kreitz ab. Das Haus kennt sie bestens.

Die 41-jährige ist seit 2019 Premium Content Managerin des Zeitungshauses (DuMont) und für die inhaltliche Koordination des digitalen Angebots KStA Plus verantwortlich. Rudolf Kreitz wird ab Anfang Februar nächsten Jahres seine passive Altersteilzeit antreten.

Die promovierte Musikwissenschaftlerin ließ ihre journalistische Karriere einst beim Bonner General-Anzeiger sowie beim Radiosender WDR3 anrollen. 2010 volontiert sie beim Kölner Stadt-Anzeiger. Nach Beendigung ihrer Aufgaben erhielt Sarah Brasack dort schnell spannende Aufgaben: So gehörte sie zum Entwicklungsteam der iPad-Ausgabe für den Kölner Stadt-Anzeiger und war danach Redaktionsleiterin der Lokalausgabe Rhein-Berg in Bergisch-Gladbach. Außerdem wirkte Brasack bereits als stellvertretende Redaktionsleiterin sowie als Head of Digital der Kölner Lokalredaktion.

"Ich möchte dazu beitragen, dass das journalistische Angebot in meiner Heimatstadt noch relevanter, jünger und weiblicher wird – und zwar auf allen unseren Kanälen. Dazu gehört auch der Ausbau von  Podcasts, Videos und Newslettern", sagt Sarah Brasack zu ihren künftigen Zielen.

Herausgeber Christian DuMont Schütte würdigt Rudolf Kreitz, der Anfang des nächsten Jahres seine aktive Journalistenkarriere beenden wird. "Ob Weiterentwicklung unserer Boulevardmedien oder die Neuaufstellung unserer Lokalredaktionen – Rudolf Kreitz hat in den Jahrzehnten, die er für unser Haus tätig war, immer Verantwortung übernommen und Großes geleistet."

Zur Person: Rudolf Kreitz gilt bei DuMont als Urgestein. Der 62-Jährige übernahm in seiner Laufbahn diverse Führungsaufgaben in verschiedenen Redaktionen. Redakteur wurde er 1985. Unter anderem arbeitete er für DuMont als Leiter der Lokalredaktionen in Gera, Erfurt und Halle beim Mitteldeutschen Express in Sachsen-Anhalt. 1993 wechselte er zur Kölnischen Rundschau, kehrte aber 1998 zum Kölner Stadt-Anzeiger zurück. 2002 wurde er stellvertretender Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeiger. 2003 beriefen ihn die Herausgeber zum Chefredakteur des Express, den er mehr als zehn Jahre leitete. Seit 2014 war er stellvertretender Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeiger.

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