Wie der Spiegel Personal einsparen möchte

 

Gürtel enger schnallen beim Spiegel: In Hamburg will man offenbar wegen Auswirkungen der Corona-Krise die Zahl der Mitarbeiter reduzieren. Es gibt Modelle für den Personalabbau - vor allem bei den Älteren.

Grund für die Sparmaßnahmen sollen massive Werberückgänge in den vergangenen Monaten sein. Nun wurden einem SZ-Bericht zufolge Maßnahmen für einen Personalabbau beschlossen. Dieser soll vor allem "rentennahe" Beschäftigte betreffen. Dies bestätigte eine Spiegel-Sprecherin der Zeitung.

In den Fokus der Maßnahmen sind ältere Beschäftigte der Jahrgänge 1966 und älter gerückt. Für sie hat die Spiegel-Gruppe unter Geschäftsführer Thomas Hass offenbar zwei Modelle eingerichtet: Sie können sich entweder für einen Eintritt in den Vorruhestand oder in die Altersteilzeit entscheiden. Beide Varianten erhalten als Anreizsystem eine Einmalzahlung. Wie hoch die ausfallen und wie sie berechnet wird, ist noch nicht bekannt.

Ziel der Maßnahmen ist offenbar ein möglichst "sozial verträglicher Stellenabbau", liest man in der SZ. Die Entscheidung darüber, ob man an den Maßnahmen teilnehmen möchte, soll freiwillig sein. Noch ist dem Vernehmen nach nicht abzusehen, wie viele Mitarbeiter sich an den Modellen beteiligen könnten. Die Stellen derjenigen Kollegen, die sich darauf einlassen, sollen in der Regel nicht neu besetzt werden, heißt es in Hamburg.

Hintergrund: Aktuell beschäftigt die Spiegel-Gruppe rund 1100 Mitarbeiter. Vorsitzender der Geschäftsführung des Spiegel-Verlags ist Thomas Hass.

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