Götz Ulmer verlässt Jung von Matt und wird Chefkreativer bei McCann

 

Nach 25 Jahren bei der Hamburger Kreativschmiede, zuletzt als JvM-Vorstand, orientiert sich Götz Ulmer neu. Als CCO soll er die Agenturgruppe McCann unter CEO Ruber Iglesias beflügeln.

Bei der McCann Worldgroup in Deutschland war gerade eben der Abgang von CCO Sebastian Hardieck bekannt geworden (kress.de), nun erklärt sich der Top-Wechseln. Ab nächstem Jahr soll Götz Ulmer gemeinsam mit CEO Iglesias und CSO Alison Segar die kreative Reputation der Gruppe "zu neuen Höhen führen", wie es vollmundig bei McCann heißt.

"Kein anderes Network ist im Moment international so kreativ und innovativ wie McCANN Worldgroup", meint Götz Ulmer. Er freut sich, dort Teil des Teams und des Aufbruchs zu werden.

Für seinen bisherigen Arbeitgeber Jung von Matt dürfte der Abgang ein schwerer Schlag sein. In Hamburg war Götz Ulmer insgesamt ein Vierteljahrhundert lang an Bord, davon zehn Jahre als Geschäftsführer und weitere drei als Vorstand. Ulmer wurde mit zahlreichen nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet und gilt als einer der profiliertesten Werber der Republik. Er führte über viele Jahre Marken wie unter anderem Bitburger, Douglas, Mini, Saturn, Vodafone und TV Spielfilm.

Umso mehr freut man sich bei McCann über den Personal-Coup. "Wir haben uns richtig gut entwickelt und die Grundlagen geschaffen, um jetzt auch kreativ den nächsten Schritt zu gehen. Götz ist einer der besten Kreativen und genau der richtige Partner zur richtigen Zeit", sagt Ruber Iglesias.

Hintergrund: Bei Jung von Matt bedauert man den Weggang sehr. "Götz Ulmer hat 25 Jahre den Geist unserer Agentur geprägt. Wir danken ihm für seine unermüdliche Art, das ständig drohende Mittelmaß anzuprangern, für die vielen Nachwuchstalente, die durch seine Schule groß wurden und für die unzähligen kreativen Highlights, die er verantwortet oder kurzerhand selbst geschaffen hat", sagt Agenturgründer Jean-Remy von Matt. "Götz ist nicht nur einer der besten Kreativen des Landes, sondern war in den vergangenen Jahren für mich immer einer der spannenden und inspirierenden Gesprächspartner am Tisch. Ich danke ihm für sein stetiges 'Gegen-den-Strich-bürsten', mit dem er uns immer aufs Neue dazu herausgefordert hat, unzufrieden zu bleiben", so CEO Peter Figge.

Sie möchten exklusive Medienstorys, Jobkolumnen und aktuelle Top-Personalien lesen? Dann bestellen Sie bitte unseren kostenlosen kressexpress. Jetzt für den täglichen Newsletter anmelden.

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Inhalt konnte nicht geladen werden.