Der Verleger der Berliner Zeitung: Wie läuft es bei Holger Friedrich?

 

Mit dieser Frage befasst sich Chefredakteur Markus Wiegand in seiner aktuellen kress pro-Kolumne. Dabei geht es auch darum, welche Rolle der ehemalige Medienmanager Bernd Runge in Holger Friedrichs Überlegungen spielt und in welcher wichtigen Disziplin der Berliner Verlag andere Medienhäuser schlägt.

Wie läuft es bei Holger Friedrich?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Der Verleger der "Berliner Zeitung" und des "Berliner Kuriers" selbst wirkt ganz zufrieden mit den Umbau-Arbeiten. Der Rest der Branche und auch der ein oder andere im Unternehmen ist dagegen skeptisch. Die Fragen, die bei Gesprächen über Neuverleger Friedrich immer mitschwingen: Kann der das? Weiß er wirklich, was er tut?

Mindestens in einer Disziplin liegen die Berliner unbestritten vorn. Mehr als 60 Vollzeitstellen hat das Unternehmen bei einer Belegschaft von rund 400 Stellen seit dem Neustart geschaffen, heißt es aus dem Unternehmen.

Für den ehemaligen Medienmanager Bernd Runge ist allerdings kein Platz im Berliner Verlag. Der ehemalige Condé-Nast-Manager war im Herbst überraschend im Berliner Verlag aufgetaucht. Er war für Verleger Holger Friedrich persönlich tätig und eine weitere Zusammenarbeit war andiskutiert. Offenbar in führender Rolle, heißt es aus Unternehmenskreisen. Friedrich zeigte sich demnach beeindruckt vom Leistungsausweis des Medienmanagers, der zu Condé-Nast-Zeiten das Luxussegment aufmöbelte. Letztlich fand man dann aber doch nicht zusammen.

In der Redaktion atmete mancher auf, nachdem Runge im kleinen Kreis seinen Abschied angekündigt hatte. Seine Stasi-Vergangenheit und das Netzwerk in Russland sorgten für Misstrauen in den eigenen Reihen. Dem Vernehmen nach sucht Friedrich weiter nach Verstärkungen.

Der Beitrag ist Teil der kress pro-Kolumne Aus unseren Kreisen von Markus Wiegand. Dort befasst sich der kress pro-Chefredakteur auch mit diesen Fragen: Warum schreibt Julia Becker an Angela Merkel? Muss man mit Google doch verhandeln? Kaufen sich Russen in Deutschland ein? Wie hart wird das kommende Jahr? Ist die Bundesliga sauer auf Julian Reichelt?

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kress pro - das Magazin für Führungskräfte in Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. Chefredakteur ist Markus Wiegand.

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