Cicero-Chefredakteur und Gesellschafter: Christoph Schwennicke steigt aus - Dirk Notheis kauft Anteile

05.01.2021
 

Der Res Publica Verlag, Heimat der Magazine Monopol und Cicero, bekommt eine neue Führungsstruktur. Christoph Schwennicke, Cicero-Co-Chefredakteur und bisher einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter, verlässt das Unternehmen. Schwennickes Anteile übernimmt Dirk Notheis. Mehr über die Top-Personalie.

Christoph Schwennicke, Chefredakteur des Politikmagazins Cicero und bisher einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter, verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch, heißt es beim Res Publica Verlag.

Schwennicke erklärt zum Abschied: "Das waren neun fantastische Jahre mit einem grandiosen Team, fünf davon nochmal intensiver im eigenen Verlag in einer unternehmerischen Rolle. Ich danke dem Ringier-Verlag und Michael Ringier persönlich für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Ebenso allen Kolleginnen und Kollegen in Redaktion und Verlag für ihr Engagement und ihren Tatendrang. Es war jeden Tag eine Freude, mit ihnen gemeinsam Magazine zu machen und einen jungen Verlag in den wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Meinem Kompagnon Alexander Marguier wünsche ich alles erdenklich Gute dabei, den Erfolgsweg mit seinem neuen Partner weiterzugehen und zu verbreitern.“

Schwennickes hälftigen Anteile übernimmt der Frankfurter Unternehmer Dirk Notheis, den der verbleibende Verleger und Cicero-Chefredakteur Alexander Marguier für diese Aufgabe gewinnen konnte.

Zu seinem künftigen verlegerischen Engagement sagt der neue Mitgesellschafter: "Eine pluralistische Medienlandschaft ist ein hohes Gut unserer Demokratie. Einen Beitrag zur Mehrung dieses Gutes leisten zu können, ist mir Ehre und Motiv zugleich. Die publizistischen Inhalte sind und bleiben auch in Zukunft ausschließlich Sache der hoch kompetenten und engagierten Redaktionen."

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Alexander Marguier freut sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit mit Dirk Notheis. Dieser sei nicht nur ein engagierter Demokrat und Citoyen, sondern auch eine erfolgreiche Unternehmerpersönlichkeit und werde so die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Res Publica Verlags GmbH mit seiner Kompetenz nachhaltig unterstützen.

Zugleich dank Marguier seinem Kollegen und bisherigen Mitgesellschafter für die Zusammenarbeit während der vergangenen neun Jahre. "Mit Christoph Schwennicke verlässt uns ein hochprofilierter Journalist und Publizist. Ich respektiere seinen Wunsch, jetzt noch einmal neue Wege zu gehen. Wir bleiben einander auch künftig verbunden, und die jetzige berufliche Trennung erfolgt im vollen gegenseitigen Einvernehmen und in alter freundschaftlicher Bande."

Hintergrund: Der Res Publica Verlag existiert seit dem Jahr 2015, als Christoph Schwennicke und Alexander Marguier die beiden Titel Monopol und Cicero sowie die entsprechenden Online-Auftritte vom schweizerischen Medienunternehmen Ringier übernahmen. Cicero besteht seit dem Jahr 2004 und ist ein politischen Magazin. Monopol wurde ebenfalls im Jahr 2004 gegründet und widmet sich zeitgenössischer Kunst.

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