Exklusiv: Ex-Focus-Redakteur Gunther Schnatmann bahnt Top-Wissenschaftlern den Weg in die Medien

 

Virologen wie Christian Drosten oder Alexander S. Kekulé sind die neuen Medien-Stars. Gunther Schnatmann will weiteren Wissenschaftlern ins Rampenlicht helfen. Nach kress.de-Informationen hat der bestens vernetzte PR-Berater in München das Deutsche Institut für Forschungskommunikation gegründet - mit Top-Coaches.

Die Corona-Krise macht es deutlich: Wissenschaftler müssen ihre Arbeit und ihr Wissen immer öfter in die Öffentlichkeit tragen - und dort klar kommunizieren. Um den klugen Köpfen dabei zu helfen, ihre Botschaften verständlich auf den Punkt zu bringen, hat sich in München das Deutsche Institut für Forschungs-kommunikation GmbH (DIF) gegründet.

Der langjährige Focus-Journalist Gunther Schnatmann ist Geschäftsführer, gemeinsam mit Ralf Schneider. Er hat, wie kress.de erfahren hat, neun namhafte DIF-Trainer zusammengetrommelt. Sie sind alle auf Wissenschaftsthemen spezialisiert und haben in der Vergangenheit Einrichtungen wie das Fraunhofer Institut oder forschungsintensive Unternehmen wie die Carl Zeiss AG unterstützt.

Gunther Schnatmann, der zuletzt unter anderem München-Büroleiter der Topcom Academy sowie zuvor Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Kommunikations- und Medientraining war, ist ein Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München. Er war zunächst Lokalredakteur bei der tz, dann Redakteur für Reportagen und Nachrichten bei der Abendzeitung in München.

Zwischen 1992 und 1996 arbeitete er als Redakteur Deutschland für das Burda-Nachrichtenmagazin Focus, bevor er sich 1998 als Medienberater und Trainer selbstständig machte.

Im Laufe seiner Beraterkarriere hat Schnatmann unter anderem die Sprecher des Polizeipräsidiums München, die Führungskräfte einer Drogenberatung, die Betreiber von Sonderabfall-Anlagen, Immobilienunternehmen sowie Gewerksschaftsfunktionäre in Interview-Techniken und der Kunst der angemessenen Formulierung geschult. Nun also: Forschungskommunikation rund um Drosten & Co.

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"Die Ära Trump hat gezeigt, dass die Wissenschaft gegen Desinformation kommunikativ besser angehen muss", sagt Gunther Schnatmann. "Außerdem werden immer öfter öffentliche Fördergelder mit der Bedingung verknüpft, über entsprechende Forschungsprojekte zu kommunizieren, was den Druck erhöht."

Für die neuen Mandanten, darunter die LMU München, die TU München, die Helmholz-Gemeinschaft, das Bundesamt für Umwelt der Schweiz, Novartis Pharma und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, hat Schnatmann ein erfahrenes Team zusammengestellt - mit besten Medien-Verbindungen. Zu den Trainern gehören unter anderem die TV-Moderatorinnen Angela Elis (3sat "nano") und Milena Preradovic (Sat.1 "Planetopia") ebenso wie der ehemalige Chip-Chefredakteur Stephan Goldmann und der Medizin-PR-Profi Hannes Fischer (Stada, Schwarz und Bold).

Hintergrund: Das DIF bietet neben klassischen Medientrainings zur Vorbereitung auf Statements und Interviews vor Journalisten (Publikums- und Fachpresse) auch Schulungen für Stimme und Körpersprache, für den Umgang mit Krisensituationen, zum Aufbau von eigenen Medienkanälen sowie für Vorträge in der Fach-Community an.

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