Exklusiv: Diese 10 Medien-Köpfe sind diese Woche gefragt

21.02.2021
 

Wir konnten wieder zahlreiche Profile aus der kress-Personendatenbank Köpfe mit Meldungen auf kress.de verknüpfen. Diese 10 Seiten sind derzeit besonders populär - von Juliane Leopold bis Lars Reckermann.

Mit dem Nachrichten-Podcast "Auf den Puntk" der Süddeutschen Zeitung werden pro Folge über 20.000 Downloads und noch weit mehr Hörer erreicht. Teamleiterin Laura Terberl erklärte diese Woche im kress pro-Podcasts-Dossier, wie dieser Erfolg gelingt: In der täglich am Nachmittag publizierten 10-minütigen Hörfolge stehen neben der News vor allem die Experten sowie deren Meinung im Fokus, die sich einem Schwerpunktthema annehmen. Die Länge und lockere Ansprache kommen bei diesem Format gut an. Zum Beitrag.

Als am Mittwoch vergangener Woche das Bezirksamt (BA) Berlin-Mitte der Tagesschau die Übertragung des Livestreams der Pressekonferenz des Robert Koch-Instituts (RKI) untersagte, fand damit ein "gefährlicher Präzedenzfall" statt, sagt ARD-Digital-Chefredakteurin Juliane Leopold. Auch der DJV kritisierte das Vorgehen scharf. Leopold und die Redaktion wollen den Vorfall transparent für die Öffentlichkeit kommunizieren. Das Thema der PK war die Vorstellung einer neuen Studie, die im Ergebnis hervorgebracht hat, dass weit mehr Einwohner in Mitte mit SARS-CoV-2 infiziert und syptomlos waren, als offiziell registriert wurde. Das BA unterband die Übertragung unter anderem mit dem Argument, nicht alle Teilnehmer seien für die Veröffenltichung um ihr Einveständnis gebeten worden. Zum Beitrag. 

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Georg Kofler denkt gar nicht ans Thema Ruhestand und versprüht im kress Pro-Interview die gleiche Energie, als hätte er gerade erst bei ProSieben begonnen. Welche Ideen der ehemalige TV-Manager für sein neues Medien-Unternehmen Social Chain sieht, erklärt er so: "Es geht um eine neue Tonalität, eine neue Sprache. Und natürlich neue Formate aller Art. Der erste große Innovationszyklus im TV-Bereich war ja das Kabel- und Satellitenfernsehen." Zum Beitrag.

Zum 1. April kommt Lars Reckermann in seine alte Arbeitsstelle zurück und übernimmt die Chefredaktion der Schwäbischen Post sowie der Gmünder Tagespost der SDZ Mediengruppe. Er verlässt dann die Nordwest-Zeitung in Oldenburg, die unter seiner Führung den Theodor-Wolff-Preis und den Henri-Nannen-Preis erhielt. Jetzt freut er sich und laut eigenen Angaben ein Drittel der Leser, dass er zurückkehrt. Zum Beitrag.

Um das Meinungsspektrum der ARD zu erweitern, will der zweite Chefredakteur von ARD-aktuell, Helge Fuhst, mehr auf jüngere Kommentatoren-Gesichter setzen: "Wir wollen die Meinungsvielfalt und das Meinungsspektrum in den 'Tagesthemen' stärken", sagt Fuhst im Interview mit der Welt. Denn: "Wir dürfen in den 'Tagesthemen' nicht den Eindruck erwecken, dass wir die Menschen missionieren wollen." Zum Beitrag.

Verena Gründel und Rolf Schröter werden neuen Chefredakteure bei w&v. Dafür verlässt Holger Schellkopf den Verlag. Die personellen Veränderungen in der Geschäftsleitung sowie in der Chefredaktion hängen mit der Übernahme des Verlags Werben & Verkaufen GmbH seitens der Ebner Media Group zusammen. Diese hatte das Bundeskartellamt durchgewunken. "Den Macherinnen und Machern der Branche bieten wir unverzichtbares Wissen mit Mehrwert, mit dem sie erfolgreicher in ihrem Business sind - und ihre Kunden erfolgreicher in deren Business machen", sagt Verena Gründel. Rolf Schröter fügt hinzu: "Dabei stehen wir wie gehabt für journalistische Qualität, Substanz und Nutzwert, mit der richtigen Menge Unterhaltung. Denn Wissen muss Spaß machen." Zum Beitrag.

André Pollmann erklärt als Chief Creative Officer von GQ, wie er nun eine neue Ära der Marke einläuten will. Zukünfig erscheint das Männer-Magazin nur noch einmal pro Quartal und soll vor allem auf "umfassendes Storytelling" setzen. Die Reduzierung der Quantität wird durch einen wertigen Look und Material des Printprodukts aufgefangen. "Wir haben das neue Heft großzügiger gemacht, voller und tiefer", sagt Pollmann. Zum Beitrag.

Auf der Liste, in der kress pro das aktuelle Ranking der 25 wichtigsten Personalberater für Medien-Führungskräfte präsentiert, ist auch die ehemalige Handelsblatt-Media-Group-Geschäftsführerin Claudia Michalski. Sie berät Unternehmen in der Phase der Neuorientierung und agiert nicht als klassische Headhunterin, sondern vertritt die Perspektive der Kandidaten. Zum Beitrag.

Corona-Zeiten haben Audio-Formaten einen richtigen Schub gegeben. Sven Rühlicke, CEO und Mitgründer der Münchner Audio-Agentur Wake World, fasst vier Effekte davon zusammen: Nutzer haben mehr Zeit und einen veränderten Tagesablauf, dazu eine "gewisse Video-Müdigkeit" der User und die Sehnsucht nach Abwechslung nach einem Home-Office-Tag vor dem Bildschirm. Rühlicke ist sich zudem sicher, dass das Format beliebt und bestehen bleibt. Zum Beitrag.

Zu den aktuellen Top-Personalien gehört Jonas Grashey, der zum 1. März Geschäftsführer der FAZ-Gruppe wird. Zusammen mit Geschäftsführer Hannes Ludwig wird Grashey die FAZIT Communication GmbH, dem Content-Marketing-Spezialisten der Gruppe, führen. Zuvor war er Managing Director im Burda-Konzern kaufmännisch verantwortlich für den Bereich Burda Style Premium und Medienmarken wie Bunte und Freundin. Zum Beitrag.

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