Der aktuelle Zustand ist sehr bitter: Warum sich Datenjournalisten über das RKI und die Politik ärgern

 

"Es ist doch eine Illusion zu glauben, dass die Leute sich die PDFs des RKI mit dessen Lageberichten angucken", sagen Christina Elmer (Spiegel) und Johannes Schmidt-Johannsen (SWR) im Exklusiv-Interview. Mit Hilfe von Elmer und Schmidt-Johannsen haben sich rund 70 Datenjournalisten unter dem Dach des Netzwerks Recherche organisiert. Was sie vorhaben und warum sie so unzufrieden mit dem Robert Koch-Institut und der Politik sind.

kress.de: Frau Elmer, Herr Schmid-Johannsen, müssen Journalistinnen und Journalisten heutzutage wissen, was ein Konfidenzintervall ist?

Christina Elmer: Ich würde mir wünschen, dass ihre Statistik-Grundkenntnisse größer wären. Konfidenzintervalle begegnen einem inzwischen in jeder Umfrage und in vielen Daten, mit denen man zu tun hat. Man muss nicht unbedingt programmieren können, aber man sollte wissen, was eine CSV-Datei ist, gute Excel-Kenntnisse haben und mit kleinen und mittelgroßen Datensätzen umgehen können. Das sind Fähigkeiten, die man auch dann braucht, wenn man nicht selbst datenjournalistisch arbeitet, aber in einem interdisziplinären Team mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeitet, die Daten analysieren oder visualisieren. Daher sind breite Grundkenntnisse sehr wünschenswert.

kress.de: Die Vermittlung solcher Kenntnisse ist eine der Aufgaben der Fachgruppe Datenjournalismus, die Sie im Herbst 2020 unter dem Dach des Netzwerks Recherche gegründet haben. Warum haben Sie sich in dieser Form organisiert?

Elmer: Der Austausch zwischen uns Datenjournalistinnen und Datenjournalisten war immer schon sehr gut, auch über Redaktionsgrenzen hinweg. Hin und wieder treten aber Behörden und andere Institutionen an uns heran, um mit uns über unsere Anforderungen zu sprechen. Bisher hatten wir niemanden, der uns offiziell vertreten kann. Wir wollten daher für solche Themen ein Organ schaffen und haben das Gespräch mit den beiden Organisationen gesucht, in denen einige von uns schon organisiert sind: mit dem Netzwerk Recherche und der Wissenschafts-Pressekonferenz. Die Mehrheit hat sich dann für das Engagement im Netzwerk Recherche entschieden, was mich persönlich sehr freut, weil wir schon seit einigen Jahren die Belange der Datenjournalisten dort unterstützen.

"Der Datenjournalismus ist in die Mitte der Redaktionen eingedrungen."

Johannes Schmid-Johannsen: Wir haben auch gemerkt, dass wir eine neue Form der Organisation brauchen, weil der Datenjournalismus die nächste Entwicklungsstufe erreicht hat. Am Anfang hat er in einer Nische im Wissenschaftsjournalismus stattgefunden, wo es zwingend ist, sich Studien anzugucken und sich mit Daten zu beschäftigen. Mittlerweile ist Datenjournalismus aber bei den Nutzerinnen und Nutzer populärer geworden und auch in die Mitte der Redaktionen eingedrungen. Die Corona-Pandemie hat dafür den letzten Schub gegeben. Diese Entwicklung wollten wir organisatorisch nachvollziehen. Wir sind aber nicht so viele, dass sich die Gründung eines eigenen Vereins gelohnt hätte.

kress.de: Wie viele sind Sie denn?

Elmer: Die Fachgruppe hat jetzt 70 Mitglieder. Wir haben uns aber offen organisiert. Über eine Slack-Gruppe können sich auch diejenigen beteiligen, die noch nicht im Verein sind.

kress.de: Sie sind die einzige Fachgruppe im Netzwerk Recherche. Gibt es innerhalb des Verbands Stimmen, die das für übertrieben und den Datenjournalismus für überbewertet halten?

Elmer: Die Tendenz ist eher andersherum. Am Anfang haben uns ältere Kolleginnen und Kollegen vielleicht als Fremdkörper wahrgenommen: Wir waren die Nerds, eher jünger und in einer anderen Welt unterwegs. Durch die großen investigativen Rechercheprojekte der vergangenen Jahre ist aber allen klar geworden, dass man zusammenarbeiten muss. Viele der älteren Kolleginnen und Kollegen haben sich unsere Veranstaltungen auf der Jahreskonferenz des Netzwerks angesehen oder treten an die Fachgruppe heran, um gemeinsam Projekte zu machen. Das ist ganz in unserem Sinne: Wir wollen einerseits im Kreis der Datenjournalistinnen und Datenjournalisten Wissen austauschen, so dass wir professioneller arbeiten können, aber gleichzeitig in die Breite gehen und den Datenjournalismus stärker zu einem Thema in der Aus- und Weiterbildung machen.

kress.de: Welche Themen und Anliegen haben in den nächsten Wochen und Monaten Priorität?

Schmid-Johannsen: Wir wollen das nicht von oben herab bestimmen, sondern setzen auf einen offenen Prozess: Leute mit einem Interesse an einem bestimmten Thema sammeln Menschen um sich herum, die sich ebenfalls dafür interessieren. Eines dieser Themen ist der Austausch mit Behörden, damit wir an bessere Daten kommen. Eine andere Gruppe kümmert sich um investigative Recherche und bereitet eine Veranstaltung dazu vor. Darüber hinaus gibt es einige Aufgaben, die fest gesetzt sind: Es wird in irgendeiner Form eine Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche geben, an deren Planung wir beteiligt sind. Und wir wünschen uns, dass wir auch eine Fachkonferenz speziell zum Datenjournalismus machen dürfen.

kress.de: Viele von Ihnen arbeiten bei konkurrierenden Medien. Ist vor diesem Hintergrund ein intensiver Austausch von Wissen überhaupt möglich?

Elmer: Die Datenjournalismus-Szene ist generell stark dem Open-Data-Gedanken verhaftet, Transparenz und Reproduzierbarkeit der Arbeit ist ihr wichtig. Man möchte daher Projekte so gestalten, dass sie nicht nur einmal leben können, sondern mehrfach. Diese Offenheit hat nie zu Schwierigkeiten geführt.

Schmid-Johannsen: Man kann gar nicht alles selber entwickeln, was man als Handwerkszeug braucht, um guten Datenjournalismus zu machen. Der Kollege Benedict Witzenberger von der "Süddeutschen Zeitung" hat zum Beispiel ein Package der Programmiersprache R entwickelt, mit dem man Datawrapper-Grafiken erzeugen kann, und es anderen Redaktionen zur Verfügung gestellt. Die Kraft des Packages entfaltet sich erst dadurch, dass es viele Leute anwenden. Solche Formen der Zusammenarbeit helfen uns dabei, während der Corona-Pandemie auf hohem Niveau die Datengrundversorgung sicherzustellen – als Einzelkämpfer würden wir das nicht schaffen.

kress.de: Ein weiteres Ziel der Fachgruppe ist mehr Diversität. Ist der Datenjournalismus in besonderem Maße eine Männerdomäne?

Elmer: Im Journalismus gibt es insgesamt ein Diversitätsproblem, und die Verzerrung ist noch einmal deutlicher, wenn es ums Programmieren geht. Ein großes Ziel unserer Fachgruppe ist es, das bewusst zu machen und eine größere Durchlässigkeit zu schaffen. Ich sehe aber eine große Chance, mehr Diversität in die Teams zu bekommen: Die Szene ist sehr offen und interessiert, tauscht sich gerne methodisch aus und ist auch zugänglich für Nerds aus anderen Fachbereichen, die als Quereinsteiger kommen. Datenjournalistinnen und Datenjournalisten sind Menschen, die primär das Fachinteresse verbindet und nicht so sehr Statusdenken.

kress.de: Herr Schmid-Johannsen, Sie sagen, der Datenjournalismus habe die Nische verlassen. Hat er denn mittlerweile überall in den Medienhäusern den Status, der ihm gebührt?

Schmid-Johannsen: Datenjournalismus ist ein Teil des Digitalisierungsbedarfs von Medien, hat aber nicht überall Top-Priorität. Das ist aber verständlich. Mit Datenjournalismus können Sie nicht sofort Reichweite machen, sondern er zahlt sich erst über einen längeren Zeitraum hinweg aus. Während der Corona-Pandemie hat sich diese Einsicht aber bei mehr und mehr Medien durchgesetzt.

kress.de: Vielleicht schwindet das Interesse der Medienhäuser an Datenjournalismus wieder, wenn die Pandemie vorbei ist.

Schmid-Johannsen: Ich glaube, der Datenjournalismus bleibt. Unsere Arbeit ist alltäglich geworden, bei den Öffentlich-Rechtlichen zum Beispiel visualisieren wir jeden Tag Daten fürs Fernsehen, und die Leute in den Redaktionen erkennen überall die unglaubliche Kraft des evidenzbasierten Arbeitens und von Automatisierung als Unterstützung. Ich habe in den vergangenen Monaten so viel im Haus telefoniert wie nie zuvor. Unsere Kompetenz besteht ja nicht nur daran, mit Hilfe von Daten eine Kurve zu malen, sie liegt auch darin, bei der Beschreibung und Einordnung von Sachverhalten zu helfen. Das schafft Bindung und Vertrauen.

kress.de: Ist auch das Publikum mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie noch immer stark an datenjournalistischen Analysen interessiert?

Schmid-Johannsen: Es gibt immer Peaks, vor Entscheidungen ist das Interesse zum Beispiel besonders groß. Und bei den Kartenseiten hat eine gewisse Ernüchterung eingesetzt. Sie sind aber nach wie vor wichtig: Die Lage in Deutschland sehr vielfältig, die Unterschiede zwischen den Landkreisen sind sehr groß. Daher bleibt es unsere Aufgabe, jeden Tag eine verlässliche Karte zu produzieren. Das frisst allerdings unglaublich viele Ressourcen, weil wir immer noch 80 bis 90 Prozent unserer Arbeitszeit in diese Standards investieren müssen. Viele Datenjournalistinnen und Datenjournalisten schaffen es gerade nicht, anderen Themenideen und Recherchen nachzugehen, weil sie dadurch sehr gebunden sind.

"Der aktuelle Zustand ist sehr bitter, weil der Datenjournalismus viel mehr leisten könnte, wenn die Daten und Zugänge besser wären."

Elmer: Es ist daher ein wichtiges Ziel unserer Fachgruppe, auf eine höhere Verlässlichkeit der Daten zu drängen, zum Beispiel der des Robert Koch-Instituts. Wenn das gelänge, müssten die Kolleginnen und Kollegen nicht dauernd ihre Skripte umstellen oder Daten händisch einpflegen. Der aktuelle Zustand ist sehr bitter, weil der Datenjournalismus viel mehr leisten könnte, wenn die Daten und Zugänge besser wären. Wir wollen als Fachgruppe darauf aufmerksam machen, dass es da einen großen Nachholbedarf gibt.

kress.de: Möglicherweise hat das RKI gerade Wichtigeres zu tun, als Datenjournalisten die Arbeit abzunehmen.

Schmid-Johannsen: Wir Datenjournalistinnen und Datenjournalisten sorgen dafür, dass die Menschen täglich eine detaillierte Beschreibung der Lage bekommen. Es ist doch eine Illusion zu glauben, dass die Leute sich die PDFs des RKI mit dessen Lageberichten angucken. Die breite Masse informiert sich durch Medien. Es ist bitter zu sehen, dass Politiker glauben, sie seien durch eine Excel-Tabelle gut mit Daten versorgt. Diese Tabellen ändern sich mitunter täglich in ihrer Struktur, man kann sie nicht als verlässliches Format nutzen. Das ist bei den Infektionszahlen so und es wiederholt sich jetzt bei den Impfzahlen. Die Politik hat die Kraft der Zahlen und ihrer Aufbereitung nicht erkannt und ist in weiten Teilen uninformiert. Politiker beschränken sich auf wenige Kennzahlen wie die 35er-Inzidenz. Ich empfehle ihnen, sich datenjournalistische Seiten anzugucken. Dort sieht man, wie man Dutzende von Datenquellen zusammenfügt, statt nur einen Lagebericht als PDF zu lesen.

kress.de: Warum ignoriert das RKI Ihre Wünsche?

Schmid-Johannsen: Dort fehlen offensichtlich die notwendigen Einheiten, die bestimmte Anforderungen schlagkräftig erledigen können. Das ist auch nicht trivial, wir selbst haben unsere technischen Grundlagen ja auch verbessern müssen. Dass sich der Datenbereitsteller keine Gedanken darüber macht, ist aber eine große Ungerechtigkeit, weil kleine Redaktionen benachteiligt werden: Der Staat müsste es ermöglichen, dass auch eine Regionalzeitung in der Lage ist, Infektions- und Impfzahlen detailliert für ihr Erscheinungsgebiet zur Verfügung zu stellen. Das Wissen darüber, wie sich eine Pandemie bekämpfen lässt, hängt stark von Zahlen ab.

kress.de: Sind Sie mit dem RKI im Gespräch über eine bessere Bereitstellung von Daten?

Schmid-Johannsen: Als Fachgruppe führen wir immer wieder Gespräche an unterschiedlichen Stellen und werden weiter Überzeugungsarbeit leisten, dass unsere Arbeit wertvoll ist und dazu beiträgt, Deutschland gut durch die Pandemie zu bringen. Niedriger möchte ich das nicht hängen.

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kress.de: Die Corona-Pandemie war und ist für den Datenjournalismus eine Bewährungsprobe. Hat er diese Bewährungsprobe bestanden?

Elmer: Ich habe einen riesengroßen Respekt vor der Arbeit, die bei uns und in anderen Häusern, aber auch von freien Journalistinnen und Journalisten geleistet wird. Natürlich gibt es hier und da Themen, die man idealer hätte lösen können, aber unter den gegebenen Umständen ist es gut gelaufen.

"Wir haben alle eine ziemlich steile Lernkurve hinter uns."

Schmid-Johannsen: Wir haben alle eine ziemlich steile Lernkurve hinter uns. Wir haben einen Werkzeugkasten mit Bohrmaschine, Säge und Schraubenziehern, mussten aber nie zuvor ein ganzes Haus bauen. Ich habe mich mit Kurven und Graphen beschäftigt, die in sogenannten alternativen Medien gezeigt werden, etwa zum Thema Übersterblichkeit. Sie wirken auf den ersten Blick oft sehr überzeugend, aber ich finde in jedem Absatz etwas, das nicht passt oder verdreht ist. Das habe ich bei den Kolleginnen und Kollegen, deren Arbeit ich mir regelmäßig anschaue, nicht erlebt.

kress.de: Lorenz Matzat, einer der Pioniere des Datenjournalismus in Deutschland, hat dennoch mehrere Veröffentlichungen kritisiert. Er meint, dass auch nach einem Jahr Corona-Datenberichterstattung "in zahlreichen Redaktionen viel Halbinformiertheit über Infektionszahlen und Co. verbreitet ist und folglich auch von ihnen verbreitet wird" und sie daher zu Aufgeregtheit und Verwirrung beitragen. Ist da etwas dran?

Elmer: Natürlich passieren in Redaktionen manchmal Fehleinschätzungen. Es wäre auch vermessen, würde man sagen, man könne mit den vorhandenen Daten immer ein präzises Bild der Lage zeigen, gerade in der Pandemie. Ich glaube aber nicht, dass wir zu aufgeregt berichtet haben. Im Gegenteil: Bei uns in der Redaktion haben die Datenjournalisten eher dafür gesorgt, dass wir uns mit Deutungen zurückgehalten haben. Der Datenjournalismus hat zu einem faktenbasierten und möglichst neutralen Umgang mit der Pandemie beigetragen.

kress.de: Sie haben berichtet, wie unzufrieden Sie mit den Daten sind, die das RKI liefert. Kämpfen Sie bei anderen staatlichen Daten mit ähnlichen Problemen?

Schmid-Johannsen: Es gibt Bundesministerien, die Plattformen online schalten, die sie Bürgerdatenplattform nennen, die Datennutzung dann aber auf Forscher begrenzen. Ein Beispiel ist die Corona-Daten-Plattform des Bundeswirtschaftsministeriums, die an ein externes Konsortium vergeben ist. Als Journalist:in haben Sie dort erstmal kein Zugangsrecht, obwohl es Wirtschaftsdaten zur Lage der Nation sind, die wir als Bürger finanziert haben und die nicht personenbezogen sind.

kress.de: Welche Themen werden Datenjournalisten in diesem Jahr außer Corona noch intensiv beschäftigen?

Elmer: Es ist vielleicht einmalig, dass wir uns so intensiv auf einzelne Zahlen fixieren wie jetzt während der Pandemie. Es gibt aber viele Themen, die man datenjournalistisch begleiten kann und muss: Wir haben in diesem Jahr einige Wahlen, und die Klimakrise ist dauerhaft ein Thema. Wir profitieren auch dabei sehr davon, dass wir während der Corona-Krise neue Formate entwickeln mussten, zum Beispiel Grafiken, die sich automatisiert updaten. Es hat einen großen Schub im prozesshaften Arbeiten gegeben.

kress.de: Welche datenjournalistische Projekte haben Sie selbst zuletzt besonders beeindruckt?

Elmer: Ganz hervorragend finde ich den Simulator von "Zeit Online", der das Risiko zeigt, sich in Innenräumen am Corona-Virus anzustecken. Er macht sehr anschaulich, was Übertragungsraten bedeuten und was bestimmte Maßnahmen bewirken. Sehr aufschlussreich sind auch die Analysen zur Übersterblichkeit von Christian Endt, Sören Müller-Hansen und Benedict Witzenberger in der "Süddeutschen Zeitung" und von Holger Dambeck und Sophia Baumann im "Spiegel". Das sind Lehrstücke für die Vielfalt journalistischer Recherche. Beide Teams nutzen Datensätze aus einer offiziellen Statistik, kombinieren sie aber auf unterschiedliche Weise mit wissenschaftlichen Modellrechnungen und kommen auch zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen.

Schmid-Johannsen: Ich halte Beiträge für sehr wichtig, die deutlich machen, was exponentielles Wachstum ist und wie eine Kurve sehr schnell nach oben schießen kann, wenn wir zum Beispiel die Corona-Mutationen nicht unter Kontrolle kriegen oder viele Menschen ihr Präventionsverhalten ändern. So etwas kann gar nicht oft genug erscheinen. Und zuletzt hat Haluka Meier-Borst vom rbb berechnet, wie viele Menschenleben durch das Impfen schon gerettet wurden. Ein datenbasierte Recherche, die mit "positiven" Zahlen in dieser Krise heraussticht.

Hintergrund: Der Verein Netzwerk Recherche setzt sich für Informationsfreiheit, investigativen Journalismus und die Vermittlung von Recherchetechniken ein. Seit Herbst 2020 bilden Datenjournalistinnen und Datenjournalisten eine eigene Fachgruppe unter dem Dach des Netzwerks. Zu den Initiatoren zählen Christina Elmer, stellvertretende Entwicklungschefin beim "Spiegel", und Johannes Schmid-Johannsen, Reporter beim Südwestrundfunk (SWR). Elmer gehört auch dem Vorstand des Netzwerks Recherche als Beisitzerin an.

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