Gwendolin Szyszkowitz-Schwingel und Marc Lepetit steuern Neugründung UFA Documentary

 

Mit der neuen Einheit UFA Documentary unter der Leitung von Gwendolin Szyszkowitz-Schwingel und Marc Lepetit schafft der Berliner Produktionsreise Fakten. Die beiden Geschäftsführer sollen das eigenständige Produktionsunternehmen neben UFA Fiction, UFA Serial Drama und UFA Show & Factual zum Erfolg führen.

Damit trägt Nico Hofmann, CEO der UFA, einer gestiegenen Markt-Nachfrage Rechnung und stärkt erstmalig prominent das Dokumentarische. "Weltweit verlangen Sender und Plattformen immer stärker nach non-fiktionalen Inhalten, seriellen Formaten und neuen Darstellungsformen wie Dokufiktion. Dieses Wachstumsfeld gilt es nun auszubauen – die neue eigenständige Unit soll ein wichtiger Player für dokumentarische Inhalte werden", sagt er.

Gwendolin Szyszkowitz-Schwingel kommt dafür neu zur UFA. Sie ist eigentlich ausgebildete Werbekauffrau und hat zunächst für große Sportevents wie die FIVB Beach Volleyball World Tour, für die DoRo Film- und Fernsehproduktion in Wien, Berlin und Los Angeles sowie für Künstler wie Die Toten Hosen, Rammstein, Queen, Whitney Houston, Jon Bon Jovi, The Rolling Stones und viele mehr im Bereich Live Longform und Music Video getrommelt. Danach studierte sie an der dffb, der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin, und leitete sieben Jahre lang das Berliner Büro des ZDFtheaterkanals. Dort entstand unter anderem die Sendung "Foyer", moderiert von Theo Koll und Esther Schweins.

2009 machte sich Szyszkowitz-Schwingel in Berlin und Frankfurt selbstständig und produzierte neben Dokumentarfilmen Imagefilmkampagnen unter anderem für Bertelsmann, Mercedes Benz, Die Postbank oder das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Wichtige Doku-Projekte, die sie verantwortete sind Beiträge wie "Die Entstehung des Filmes: Der Baader Meinhof Komplex", "Helene Fischer - Allein im Licht", "Jan Josef Liefers - Soundtrack meines Lebens" sowie "Lugau City Lights". Dabei produzierte sie auch Reportage-Reihen für den SWR.

Marc Lepetit ist dem Hause UFA schon länger verbunden. Nach seinem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg begann als Producer bei der Phoenix Film in Berlin und betreute dort Serien, Spielfilme, diverse Business Development und New Media Themen.  Für UFA Fiction betreute er als Producer und Produzent die "Ku'damm"-TV-Eventreihe sowie Filme der "Frühling"-, "Donna Leon"- und "Charlotte Link"-Reihen.

Lepetit zeichnet für Projekte wie "Der Fall Harry Wörz", "Tod einer Kadettin", "Letzte Ausfahrt Gera - Acht Stunden mit Beate Zschöpe", "Hannlore Kohl - Die erste Frau" sowie "Der große Fake - Die Wirecard Story" verantwortlich. Er ist auch Dozent im Bereich Transmedia Storytelling an der Züricher Hochschule der Künste.

"Gwendolin Szyszkowitz-Schwingel und Marc Lepetit bilden ein erfahrenes Duo mit unterschiedlicher Expertise im Dokumentar-Bereich und sind sehr gut vernetzt", sagt Nico Hofmann. "Beide sind dem Hause UFA schon lange verbunden und ich freue mich sehr auf die ersten Drehstarts der UFA Documentary – noch im Jahr 2021."

Hintergrund: Die neue Unit soll unter dem Dach der UFA agieren und ihren Fokus auf Dokumentationen, Doku-Hybride sowie serielle Features legen. UFA-Geschäftsführer sind Nico Hofmann (CEO) und Joachim Kosack.

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