Die besten Redaktionssysteme für Printmedien 2021

 

Die Top-Tools: Welche Entwickler und Dienstleister bei den größten Printmedien zum Einsatz kommen. Zum exklusiven kress pro-Ranking.

Zum fünften Mal hat kress pro ermittelt, mit welcher Software die wichtigsten Medien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Print- und Onlineprodukte erstellen. Dabei wurden 47 Entwickler und Dienstleister genannt.

Wie das Ranking entsteht? Die vorliegenden kress pro-Ranglisten basieren auf der Analyse der drei Teilmärkte: Zeitung, Digital und Zeitschrift. Dazu wurden die 100 größten Zeitungen, die 100 größten Zeitschriften (jeweils nach IVW-Verkauf 4. Quartal 2020) sowie die 100 größten Online-Angebote (nach IVW-Visits Januar 2021) befragt. Zusätzlich wurden in allen drei Kategorien die jeweils zehn erfolgreichsten Angebote in Österreich und der Schweiz (nach ÖAK/ÖWA bzw. Wemf/Net-Metrix) ermittelt und berücksichtigt.

In Kategorie Print wurden nur journalistische Publikationen berücksichtigt, die sich dem freien Verkauf stellen. Bei mehreren Ausweisungen desselben Titels wurde die Hauptausgabe mit der größten Zeitspanne (meist Montag bis Samstag) gewählt. Verlagsübergreifende Vermarktungskombis wurden nicht berücksichtigt.

In Kategorie Online waren reine Communitys und Serviceportale ausgenommen. Die Verkaufszahlen bzw. Visits wurden dem Entwickler, dessen Software beim jeweiligen Medium aktuell zum Einsatz kommt, hinzugerechnet und addiert, woraus sich die Platzierung der Anbieter ergibt. Kamen mehrere Systeme beim selben Medium zum Einsatz, erhielt jedes System die entsprechende volle Zahl.

kress pro-Ranking Redaktionssysteme: Top 10 Zeitungen

1. Stibo DX - Dan Korsgaard, CEO

Das internationale Softwareunternehmen, das aus den Marken CCI bzw. Escenic hervorging, ist Technologiepartner für einige der großen Mediengruppen wie Axel Springer und Funke. Auch der Tagesspiegel, die NOZ oder VRM implementieren aktuell die Systeme von Stibo DX, zu denen die Content-Publishing-Plattform CUE sowie das Digital-Asset-Management-System CUE DAM (ehemals DC-X) zählen.

2. Interred - André Klahold (u.a.), Geschäftsführer

Mit dem ContentHub bietet InterRed eine Publishinglösung für Print und Online. Dazu gehören u. a. Print-Redaktionssystem, Web-CMS, DAM, E-Paperund App-Lösung. InterRed bietet eine zentrale Datenhaltung, zusätzliche Features sowie die Auslieferung und direkte Gestaltung in alle Ausgabekanäle. Zu den Kunden zählen u. a. Bild und BamS, Die Zeit, Rheinische Post und die Südwest Presse.

3. Peiq - Martin Huber, Geschäftsführer

PEIQ ist das neue gemeinsame System von Multicom und Gogol Publishing. Zu den Features zählen die Bereitstellung als Cloud-Lösung, der digitale Editor, das integrierte DAM und Assistenzfunktionen zum Erstellen der Druckprodukte. PEIQ begleitet viele Zeitungen im DACH-Raum – darunter die Rheinpfalz, Passauer Neue Presse und mh:n Medien oder die österreichische Kronen Zeitung und den Kurier.

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kress pro-Ranking Redaktionssysteme: Top 10 Zeitschriften

1. Stibo DX - Dan Korsgaard, CEO

Auch bei den Zeitschriften ist Stibo DX in diesem Jahr führend. Vor allem Bauer, Burda und Funke setzen bei ihren Titeln großflächig auf die skalier- und erweiterbare Content-Publishing-Plattform CUE oder zumindest das DigitalAsset-Management-System CUE DAM (ehemals DC-X).

2. Vjoon - Andreas Schrader, CEO

Über Vjoon K4 können Multimedia-Inhalte für jeden Ausgabekanal aufbereitet werden. Mit der aktuellsten Version 11 will Vjoon K4 die Antwort auf einen wachsenden Umfang an digitalen Inhalten bieten und ein Digital-Asset-Management mit einem Publishing-System verbinden. Das hat u. a. Funke, Burda und Red Bull Media House überzeugt.

3. Adobe - Christoph Kull, Geschäftsführer DACH

Adobe ist das Maß aller Dinge im Magazinlayout, rechnet man die Implementierungen von InDesign und InCopy in Drittsysteme ein. An dieser Stelle wurden nur explizite Nennungen seitens der Anwender als Erstsystem berücksichtigt. Dazu gehören Reader’s Digest, Landlust und G+J-Titel wie Brigitte oder Gala.

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Titelthemen in kress pro 3/2021:

Wie gelingt die Nachfolge? Erben wie Elisabeth Furtwängler und Jacob Burda übernehmen mehr und mehr Verantwortung in den Medienunternehmen. Doch der Übergang ist nicht immer einfach.

Ranking: Die Marktführer der Redaktionssysteme.

Reichweiten-Schub: Wie der "Tagesspiegel" digital stärker wächst als die Konkurrenz.

Strategie-Gespräch: Wie ProSiebenSat.1 sich unter Vorstand Wolfgang Link auf alte Stärken besinnt.

Case: Die Lehren aus dem Hackerangriff auf Funke

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kress pro - das Magazin für Führungskräfte in Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. Chefredakteur ist Markus Wiegand.

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