Exklusiv: Diese 10 Medien-Köpfe sind diese Woche gefragt

10.05.2021
 

Wir konnten wieder zahlreiche Profile aus der kress-Personendatenbank Köpfe mit Meldungen auf kress.de verknüpfen. Diese 10 Seiten sind derzeit besonders populär – von Benjamin Piel bis Jenni Thier.

Benjamin Piel, Chefredakteur des Mindener Tageblatt, erklärt in einem Gastbeitrag, warum gerade jetzt und besonders im Lokalen die Pressefreiheit breit und laut verteidigt werden muss.  Piel gibt auch Einblick in seine Gefühlswelt: "Wenn wir über die Proteste der AfD und sonstiger Coronamaßnahmen-Kritiker berichten, ist es da: das diffuse Gefühl einer lauernden Gefahr. Es ist nicht Angst, angegriffen zu werden, eher ein Unbehagen, ein kalter Hauch." Zum Beitrag.

Geschäftsführer Jan-Eric Peters holt Jenni Thier von der Neuen Zürcher Zeitung zu sich nach Berlin und freut sich auf mehr "Swiss-Appeal". Thier wird Digital-Managerin bei NZZ Deutschland. Sie absolvierte ihr Volontariat an der Axel Springer Akademie, arbeitete dann unter anderem als Wirtschaftsredakteurin bei der NZZ, danach bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und kehrte 2018 wieder zurück zur NZZ. Zum Beitrag.

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Marco Fenske, Chefredakteur des Redaktions­Netzwerk Deutschland, hat sich entschlossen, Gewaltandrohungen nicht mehr hinzunehmen und bringt diese nun zur Anzeige. Diverse Droh-Mails an seinen Leiter des Gesellschaftsressorts, Imre Grimm, mit Inhalten wie "verficktes Nazi-Schwein" und "Verrecken Sie bitte, Spasti" gehen ihm zu weit – auch vor dem Hintergrund, dass die Organisation Reporter ohne Grenzen die Sicherheit von Journalisten in Deutschland gerade als zunehmend gefährdet bewertete. Grimm hatte einen Meinungsbeitrag zur #allesdichtmachen-Aktion geschrieben. Im Anschluss erhielt er über 400 Mails mit zum Teil heftigen Drohungen. Zum Beitrag.

Über 100 Millionen Mal ist das Coronavirus-Update auf NDR Info inzwischen abgerufen worden. Höchstleistung! Programmdirektorin Katja Marx hält das erfolgreiche und preisgekrönte Format für den wesentlichen Push der Podcast-Beliebtheit: "In Deutschland sind viele Menschen über unser Format überhaupt erst zu Podcast-Hörerinnen und Hörern geworden". Zum Beitrag.

Doch nicht vom Baumwall in die Hafencity. Weil das Bauprojekt über drei Jahre im Verzug ist, erklärt Oliver Radtke, Geschäftsführer Gruner + Jahr, dass die Suche nach einer neun Standortadresse für den Verlag weitergeht: "Hamburg ist und bleibt eine gute Stadt für Gruner + Jahr. Und es ist eine der ersten Adressen für Journalistinnen und Journalisten in Deutschland". Zum Beitrag.

Selten war ich nach einer Lektüre so wütend und frustriert, berichtet der Chefredakteur des medium magazins, Alexander Graf. Er meint damit die Titelgeschichte des Magazins für die Reporterinnen tiefe Einblicke in ihre Erfahrungen mit Führungskräften geben. Angestoßen durch das Compliance-Verfahren gegen Julian Reichelt, entschied Graf, dass es Zeit wird, solchen Vorfällen mehr Raum zu geben. Zum Thema "Toxische Führungskultur in deutschen Medienhäusern" diskutiert Graf mit Gästen auch zur Premiere des medium magazin-Talk Zum Beitrag.

Manfred Krupp, Intendant des Hessischen Rundfunks, wird nicht für eine zweite Amtszeit antreten, sondern Ende Februar 2022 in den Ruhestand gehen. Er verkündet, er könne dann "... mit einem guten Gefühl den Staffelstab weitergeben". Rundfunkratsvorsitzender Rolf Müller zollt dem Intendanten höchsten Respekt: "Als wir 2016 ihn für sechs Jahre ins Amt wählten, wussten wir um die großen Herausforderungen, die dem hr und den Medien bevorstehen. Krupp ist eine ausgezeichnete Wahl gewesen und gibt dem Sender in schwieriger Zeit Halt und Orientierung" Zum Beitrag.

Wolf Ingomar Faecks, CEO der Plan.Net Group (gehört zur Münchner Serviceplan-Gruppe mit CEO Florian Haller), hat das Ziel gesetzt, die starke Agentur-Position in der digitalen Transformationsberatung und -umsetzung weiter auszubauen. Ende 2020 hatte Faecks bereits die Technologieberatung Future Marketing hinzugekauft und geht nun mit einer Minderheitsbeteiligung an der Managementberatung thaltegos einen weiteren Schritt. Zum Beitrag.

Das DOK.fest München gehört zu den wichtigsten Adressen für Dokumentarfilme und TV-Dokus. Im Interview mit kress.de verrät Festivalchef Daniel Sponsel was die Branche gerade bewegt – zum Beispiel, wie stark sich die Filme im Bewegtbild-Markt behaupten können und was die Lovemobil-Debatte zeigt. Und zum Stichwort Barrierefreiheit berichtet er: "Es gibt zahlreiche Leute, die aus den verschiedensten Gründen den Weg nicht in das Kino finden. In der Summe erreichen wir dadurch, dass wir barrierefrei mit dem Programm deutschlandweit zu sehen sind, mehr Publikum." Zum Beitrag.

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