Bei den Funke-Zeitungen in NRW: Anne Krum steigt zur Chefredakteurin Digital & Entwicklung auf

20.05.2021
 

Weil sie maßgeblich zum Erfolg von Funkes Digital-Strategie in Nordrhein-Westfalen beigetragen hat, wird Anne Krum zur Chefredakteurin Digital & Entwicklung befördert. Auch Michael Krechting steigt bei Funke auf. Mehr über die Top-Personalien.

Anne Krum ist ab sofort Chefredakteurin Digital & Entwicklung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), Westfalenpost (WP) und Westfälischen Rundschau (WR) und bleibt bei der Neuen Ruhr / Neuen Rhein Zeitung (NRZ) Verantwortliche für die digitale Transformation. Sie berichtet in ihrer neu geschaffenen Position weiterhin an Thomas Kloß, Geschäftsführer Funke Medien NRW.

Zur Person: Die 41-Jährige Krum ist seit Februar 2018 bei Funke und war zuletzt stellvertretende Chefredakteurin der WAZ, WP und WR. Krum hatte ihre journalistische Karriere 2006 mit einem Volontariat bei der Neuen Osnabrücker Zeitung gestartet und parallel ihre Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Fachbereich Politikwissenschaft abgelegt. Nach dem Volontariat arbeitete sie als Redakteurin in den Ressorts Politik und Elektronische Medien, bevor sie 2010 Stellvertretende Leiterin der Redaktion NOZ Digital wurde. Seit 2012 leitete sie diesen Bereich und trieb vor allem die Entwicklung von digitalen Bezahlangeboten voran.

Krums bisheriger Stellvertreter Michael Krechting rückt zum stellvertretenden Chefredakteur Digital & Entwicklung auf. Gemeinsam komplettieren sie das Chefredakteurs-Board in Nordrhein-Westfalen, in dem alle Chefredakteure und ihre Stellvertreter (WAZ: Andreas Tyrock und Dr. Alexander Marinos; NRZ: Manfred Lachniet, Ralf Kubbernuß; WP/WR: Jost Lübben und Torsten Berninghaus (WP)) sitzen, um den strategischen Kurs der Nachrichtenmarken zu bestimmen. 

"Anne Krum hat maßgeblich zum Erfolg unserer Digital-Strategie in Nordrhein-Westfalen beigetragen und die Ausrichtung auf 'User First' und neue Abo-Modelle vehement vorangetrieben", sagt Thomas Kloß. "In ihrer neuen Position wird sie gemeinsam mit Michael Krechting die Weiterentwicklung digitaler Erlösmodelle forcieren und gleichzeitig die Relevanz unserer Markenportale ausbauen." 

Die Personalie ist Baustein einer umfassenden Strategie, die Christoph Rüth, Konzern-Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, Redaktionen und Verlag in den vergangenen Wochen vorgestellt hat. "Wir zählen derzeit über alle Funke-Zeitungen hinweg 850.000 zahlende Kundinnen und Kunden, inklusive E-Paper und digitale Plus-Abos. Bis 2025 wollen wir diese Zahl auf eine Million steigern, die Hälfte davon soll digital sein", betont Christoph Rüth. Für ihn sei absolut entscheidend, dass sich gut gemachter Journalismus zunehmend vom Trägermedium emanzipiere. "Dafür müssen wir die Digitalumsätze substanziell steigern", so Rüth.

Hintergrund: Seit der Einführung einer neuen Paywall-Strategie für lokale und regionale Inhalte vor eineinhalb Jahren ist es das erklärte Ziel, allein über die Markenportale in Nordrhein-Westfalen 150 Digitalabos pro Tag abzuschließen. Fast jedes fünfte Abonnement von WAZ, NRZ, WP und WR ist bereits ein digitales. Die Redaktionen haben dafür einen radikalen Wandlungsprozess durchlaufen. Sie arbeiten Digital First und diskutieren und bearbeiten Themenfelder als erstes mit Blick auf die digitale Leserschaft. Sie orientieren sich dabei an Nutzer- und Kundendaten im Livebetrieb und pflegen eine große Community, so etwa mehr als 550.000 Facebook-Fans und 160.000 Newsletter-Abonnenten. 

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