Exklusiv: Diese 10 Medien-Köpfe sind diese Woche gefragt

25.05.2021
 

Wir konnten wieder zahlreiche Profile aus der kress-Personendatenbank Köpfe mit Meldungen auf kress.de verknüpfen. Diese 10 Seiten sind derzeit besonders populär – von Jessica Peppel-Schulz bis Gabriel Grabner.

Ende Mai wird Jessica Peppel-Schulz als CEO von Condé Nast Germany den Verlag (Vogue, GQ, und Glamour) verlassen und verschiedet sich dankbar für ihre Zeit dort: "Es war mir eine Ehre, Teil dieses Teams zu sein." Nach zwei erfolgreichen Jahren an der Spitze bedankt sich auch Roger Lynch, CEO von Condé Nast: "Ich habe keinen Zweifel daran, dass Sie die deutsche Medienlandschaft in den kommenden Jahren weiter verändern werden". Wohin es Peppel-Schulz künftig beruflich hinführt ist noch nicht bekannt. Zum Beitrag.

Viele Unternehmen in der Branche stehen vor einem Generationswechsel oder sind schon mittendrin, berichtet kress pro. Bei Burda sind Elisabeth Furtwängler und Jacob Burda für die Nachfolge von Hubert Burda vorgesehen. Sind die Erben schon so weit? Zum Beitrag.

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Burda-Vorstand Philipp Welte fordert in einem Gastbeitrag in Bild die Medien auf, stärker gegen Antisemitimus einzutreten und diesen als ersten Schritt als solchen zu benennen. Dabei wird Welte bezüglich dem Missbrauch der Meinungsfreiheit deutlich: "Wir alle stehen in der Verantwortung, uns diesem Treiben entschieden entgegen zu stellen, damit Fanatismus, Gewalt, Hass und Hetze gegen Juden verbannt bleiben in eben jenen dunklen Teil unserer Geschichte". Zum Beitrag.

Nachdem stern-Chefredakteurin Anna-Beeke Gretemeier im Editorial im vergangenen Jahr zum mehr Diversität in der Medienbranche aufgerufen hat, kommen inzwischen mehr Bewerbungen von Menschen mit Behinderung, Migrationshintergrund oder aus der LGBTQ-Community ins Haus. Das freut sie und dennoch reflektiert Gretemeier zum Diversity-Tag, dass die Redaktion noch stärker auf diverse Inhalte, also zu den Themen von verschiedenen Lebensentwürfen, setzen sollte – auch um mit Klischees zu brechen. Zum Beitrag.

Ein düstere Corona-Fazit zieht Reinhild Fürstenberg, die gerade in ihren Podcast "Die besten Chef*innen" gestartet hat. Im kress pro-Interview erzählt die Geschäftsführerin des Personal-Beratungsunternehmens Fürstenberg-Institut: "Nach über einem Jahr mit Homeoffice, Doppelbelastung, Isolationserfahrungen und Ängsten verschiedenster Couleur leiden mittlerweile auch diejenigen unter der fehlenden Perspektive, die vorher psychisch stabil waren." Zum Beitrag.

Pro-Sieben Geschäftsführer Daniel Rosemann übernimmt ab sofort auch die Führung von Sat.1. Was sich ProSiebenSat.1-Vorstand Wolfgang Link von der "Führung aus einer Hand" verspricht: "Die beiden großen Entertainment-Marken aus einer Hand zu führen ermöglicht eine bessere Aussteuerung der Inhalte, einen genaueren Blick auf Synergien und macht die Sender noch interessanter für Content-Partnerschaften, Produzenten und Talente". Der bisherige Sat.1-Chef Kaspar Pflüger bleibt im Konzern und erhält neue Aufgaben. Zum Beitrag.

Zu den Spitzen-Personalien gehört in dieser Woche auch Anne Krum. Sie steigt zur Chefredakteurin Digital & Entwicklung der Funke-Zeitungen in Nordrhein-Westfalen auf. Dazu gehören die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), die Westfalenpost (WP) und die Westfälische Rundschau (WR) sowie die Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ). Thomas Kloß, Geschäftsführer Funke Medien NRW, lobt: "Anne Krum hat maßgeblich zum Erfolg unserer Digital-Strategie in Nordrhein-Westfalen beigetragen und die Ausrichtung auf 'User First' und neue Abo-Modelle vehement vorangetrieben". Zum Beitrag.

Ulrike Simon verabschiedet sich vom Branchendienst Horizont und wechselt als top-vernetzte Journalistin zum Rundfunk Berlin-Brandenburg. Ihre Entscheidung erklärt sie so: "In einer Zeit, in der der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Beschuss steht und zugleich gesellschaftspolitisch so wichtig ist wie nie..." gehe es um wirklich wichtige Entscheidungen, die für sie zählten. Zum Beitrag.

ZDF-Intendant Thomas Bellut lehnt eine gemeinsame öffentlich-rechtliche Plattform im Internet ab, erklärt er im Interview im der Frankfurter Allgemeinen (FAZ). Damit reagiert er auch die Forderung einiger Landespoltiker. "Wir haben damit begonnen, die Mediatheken der ARD und des ZDF besser zu vernetzen. Schon jetzt findet man viele unserer Angebote in der ARD-Mediathek und umgekehrt. Eine gemeinsame Plattform der öffentlich-rechtlichen Sender streben wir nicht an." Zum Beitrag.

Gabriel Grabner wird zum 1. Oktober in die Geschäftsführung beim Tagesspiegel wechseln und diesen gemeinsam mit Ulrike Teschke führen. Bislang Head of Digital, folgt Grabner auf den Posten von Farhad Khalil, der die größte Berliner Tageszeitung verlässt, um sich neuen Führungsaufgaben zu widmen. Zum Beitrag.

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