Madsack übernimmt bei Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung die Mehrheit

 

Die Madsack Mediengruppe sichert sich die Beteiligungsmehrheit an den Kieler Nachrichten und an der Segeberger Zeitung. Gleichzeitig will Madsack-CEO Thomas Düffert die Zusammenarbeit mit der KN-Verlegerfamilie Heinrich ausbauen - etwa bei Produktentwicklung und Vermarktung.

Bereits seit 2009 war Madsack bei den beiden Unternehmen der KN-Gruppe beteiligt. Nun stockt Düffert auf - auf "50% plus eine Stimme". Mit der Verlegerfamilie wurde zudem eine enge Partnerschaft für die Zukunft vereinbart, auch in kaufmännischen Fragen. Die Kooperationen werde auch künftig vom Geschäftsführer Sven Fricke und seinem Führungsteam gestaltet, heißt es in Hannover.

"Ich freue mich sehr auf die noch intensivere Zusammenarbeit mit unserem Mitgesellschafter Madsack. Es liegen viele Projekte vor uns, die mit einem engen Schulterschluss der Gesellschafter erst möglich werden", lässt sich Verleger Christian-Tobias Heinrich zitieren. "Darüber hinaus gelingt es mit der Partnerschaft die KN-Gruppe breiter und zukunftssicher aufzustellen und damit auch die regionale Bedeutung der Tageszeitung zu stärken."

"Seit die Madsack Mediengruppe 2009 bei den KN eingestiegen ist, haben wir mit der Familie Heinrich einen überaus vertrauensvollen und professionellen Partner an unserer Seite", sagt Thomas Düffert. "Wir freuen uns sehr, dass wir diese bewährte Partnerschaft nun weiter intensivieren. Wir legen so den Grundstein für eine auch zukünftig erfolgreiche Entwicklung unserer Titel in Schleswig-Holstein."

Hintergrund: Zu der KN-Gruppe gehört der Verlag der Kieler Nachrichten, der größten Tageszeitung in Schleswig-Holstein, mit einer verkauften Auflage von rund 80.000 Exemplaren und umfangreichen Digitalangeboten, die weitere 42.000 Abonnenten erreichen, sowie die Segeberger Zeitung. Darüber hinaus gehören zum Verbund zahlreiche Beteiligungen in der Medien- und Agenturbranche, im Event- und Veranstaltungsbereich und künftig verstärkt im Immobilienbereich. Die Erweiterung der Beteiligung durch Madsack muss noch kartellrechtlich genehmigt werden.

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