Exklusiv: Diese 10 Medien-Köpfe sind diese Woche gefragt

21.06.2021
 

Wir konnten wieder zahlreiche Profile aus der kress-Personendatenbank Köpfe mit Meldungen auf kress.de verknüpfen. Diese 10 Seiten sind derzeit besonders populär – von Bettina Billerbeck bis Florian Harms.

 t-online-Chefredakteur Florian Harms machte seiner Wut vergangene Woche direkt im Newsletter "Tagesanbruch" Luft. Dass die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Die Zeit eine Anti-Baerbock-Anzeige der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft veröffentlicht haben, empörte Harms: "Am vergangenen Freitag mussten Leserinnen und Leser dieser drei großen Zeitungen an der Unabhängigkeit der Blätter zweifeln" und deutlicher: "Selbst der schärfste Verstand scheint nicht dagegen gefeit zu sein, vom Dunst des Geldes vernebelt zu werden. Legt ein Kunde genügend Hunderttausender auf den Tisch, machen wir alles mit: Das ist die Botschaft, die diese Medien ihren Lesern auf den Frühstückstisch geknallt haben." schrieb Harms. Zum Beitrag.

Auf dem European Publishing Congress hob Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, die Rolle des Lokaljournalismus in Corona-Zeiten hervor und sagte, dieser wäre in der Krise über sich hinaus gewachsen. Dann resümierte er: "Die teilweise in den vergangenen Jahren mühsam vorangetriebene Erkenntnis, Reporterinnen müssen nicht im Büro sitzen, sondern können durchs Homeoffice schneller und flexibler vor Ort recherchieren und arbeiten, ist in unzähligen Köpfen nun angekommen." Zum Beitrag.

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Eine Top-Personalie kommt jüngst aus der Redaktion des Frauenmagazins Madame. Dort holt Chefredakteurin Petra Winter Bettina Billerbeck von G+J in die Chefredaktion und macht sie zur Beraterin ("Editorial Consultant"). Billerbeck war seit 2013 von Chefredakteurin "Schöner Wohnen". "Etablierte Marken lassen sich immer wieder neu erfinden - journalistisch und weit darüber hinaus. Auf diese gemeinsame Reise mit Madame und Petra Winter freue ich mich sehr," sagt sie zu ihrem Wechsel. Zum Beitrag.

Der Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und sein Vorsitzender Frank Überall kritisieren das ZDF scharf und werfen dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender Voyeurismus im Fall des dänischen Spielers Christian Eriksen vor: "Ich finde es unerträglich, dass bei der Live-Übertragung im Fernsehen lange Zeit die Reanimation des Fußballers gezeigt wurde. Das ist unverantwortlich und widerspricht der journalistischen Ethik". Sender-Sportchef Thomas Fuhrmann hält dagegen: "Wir mussten auch dem Informationsbedürfnis der Zuschauer gerecht werden". Zum Beitrag.

Georg Meck ist eine weitere Top-Personalie, denn er verlässt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und kehrt im Oktober zu Focus zurück. Dort wird er Chefredakteur von Focus Money und löst Frank Pöpsel ab, der 20 Jahre Chef war. Philipp Welte, Vorstand von Hubert Burda Media freut sich: "Georg Meck ist einer der renommiertesten Wirtschaftsjournalisten des Landes und daher für uns die Idealbesetzung, um den Weg von Focus Money in die Zukunft zu gestalten. Hervorragender Journalismus ist der Garant für den Erfolg des Magazins, das heute eine umfassende Informationsquelle für die moderne Wirtschaftswelt ist." Zum Beitrag.

Thomas Marx steigt in die Konzernleitung der Rheinischen Post Mediengruppe auf und wird dort verantworlich für den Bereich Publishing Operation. Bislang war Marx Geschäftsführer der Saarbrücker Zeitungsgruppe und wird das auch bleiben. Diese Aufgabenbündelung ist neu und findet im Rahmen des Ausbaus der Geschäftsführung der Holding statt. Zum Beitrag.

"Wir sind begeistert von der großen Resonanz auf unser Experiment",berichtet Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, und meint das Projekt "Die 49". Dafür hat Zeit Online 49 Personen ausgewählt, die Deutschland in den wichtigsten demografischen Faktoren repräsentieren und steht nun im engen Austausch mit ihnen bis zur Bundestagswahl. "Das Minideutschland kann uns vielleicht helfen, das echte Deutschland etwas besser zu verstehen." Zum Beitrag.

Mit dem Medienmagazin Übermedien haben prominente Fernsehleuten wie Frank Plasberg und Anne Will darüber gesprochen, wie das Arbeiten ohne Studiopublikum ist und auch die Frage beantwortet, wie es weitergehen wird. Beide sind sich auch noch nicht sicher: "Ob wir irgendwann wieder Publikum im Studio haben werden? Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht", sagt Will. Zum Beitrag.

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