Warum die Financial Times die beste Wirtschaftsredaktion hat

 

Lernen von den Besten - und dabei über den nationalen Tellerrand hinausblicken: Die englischsprachige Tageszeitung "Financial Times" ist erstmals die besten Wirtschaftsredaktion 2021 in Deutschland. Das hat aktuell die Experten-Jury von "Wirtschaftsjournalist" und "PR Report" entschieden. Bei den Führungskräften setzte sich ebenfalls ein englischsprachiges Medium durch.

Mehr als 250 Kommunikationsprofis setzten bei der alljährlich von dem Branchenmagazin Wirtschaftsjournalist in Zusammenarbeit PR Report (beide Oberauer-Verlag) veranstalteten Wahl das weltweit erscheinende Finanz- und Wirtschaftsblatt auf den ersten Platz.

Danach folgte die Vorjahressiegerin "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die Nachrichtenagentur Bloomberg. Dahinter befinden sich das "Handelsblatt" (im Vorjahr 2. Platz), die Agentur Reuters (von 5. auf 4.) und die Börsen-Zeitung (Vorjahr: 9.). Mit dem "Economist" (Rang 8) findet sich ein weiteres englischsprachiges Medium in den Top-Ten.

"Dass mit der 'Financial Times' erstmals eine englischsprachige Zeitung gewonnen hat, mag für viele überraschend kommen, doch hat sich das Weltblatt ihren Spitzenplatz mit ihren Veröffentlichungen redlich erarbeitet", sagte WJ-Chefredakteur Wolfgang Messner. Mit ihren Artikeln zum Wirecard-Skandals, die maßgeblich zur Aufdeckung des größten Betrugsfalles der Börsengeschichte beigetragen haben, habe die "FT" Journalismus-Geschichte geschrieben, so Messner weiter. Auch in der Affäre um das Ende der Bremer Greenshill-Bank habe die Zeitung herausragende Arbeit geleistet.

Die Dominanz der englischsprachigen Zeitungen setzt sich auch bei der Wahl der besten Führungskraft fort. Hier siegte ebenfalls überraschend Vendeline von Bredow vom "Economist". Die Berlin-Korrespondentin des britischen Wirtschaftsmagazins übertrumpfte die neue Mannschaft der "Börsen-Zeitung" mit Detlef Fechtner, Lutz Knappmann und Sebastian Schmid, die den langjährigen Chefredakteur Claus Döring beerbt hatten. Den dritten Platz teilen sich Daniel Schäfer (Bloomberg) und der "Financial Times"-Korrespondent Guy Chazan. Die erfolgsverwöhnten Wirtschaftschefs der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ mussten sich in diesem  Jahr mit den Plätzen vier und fünf begnügen.  

Insgesamt beteiligten sich bei der Wahl in diesem Jahr die Rekordzahl von 252 Unternehmenssprecher und PR-Experten.

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Hintergrund: Der Wirtschaftsjournalist erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. Chefredakteur ist Wolfgang Messner.

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