Wie Heise seine Nutzer genau segmentiert und so zahlungswillige Kunden findet

 

Heise segmentiert seine Leser immer genauer. Das Ziel: Nutzer identifizieren, die für Inhalte zahlen. Eine intelligente Analyse-Software hilft dem Fachverlag dabei mit erstaunlichen Ergebnissen. Zum kress pro-Case.

Auszug aus dem Case "Zahlende Nutzer suchen und finden" in kress pro 5/2021:

Nicht erst die in Teilen langsam abklingende Pandemie hat Medien und Verlage vor große Herausforderungen gestellt. Umso beeindruckender: Wie das Fachmedienhaus Heise Medien aus Hannover es geschafft hat, den Monetarisierungsdruck ein wenig zu lindern - und zwar mit einem algorithmisch optimierten und permanent selbstständig angepassten Blick auf die Leserschaft, die für attraktive digitale Angebote auch tatsächlich zahlen möchte. Datenbasiertes Customer-Audience-Management lautet die Überschrift über die Zusammenarbeit zwischen Heise und dem Technologie-Dienstleister Mapp (lange in der Branche bekannt als: Webtrekk).

Heise Medien, das Titel wie "c't", "Technology Review" und "Mac & i" herausgibt, setzt bereits seit Längerem auf digitale Paid-Content-Angebote. Für das Onlineportal Heise Online, das selbsternannte Leitmedium für deutschsprachige Hightech-Nachrichten, hat das Medienhaus mit Sitz in Hannover nun gemeinsam mit dem Technologie-Dienstleister Mapp und der Dymatrix Consulting Group ein System für das Customer-Audience-Management konzipiert.

"Im Januar 2019 haben wir unser Bezahlmodell Heise+ - die Magazin-übergreifende Flatrate  - gestartet und konnten seitdem die Abonnentenzahlen kontinuierlich steigern", berichtet Niklas Grocholl, Manager CRM & Analytics von Heise. Aktuell, im späten Frühjahr 2021, liegt die Anzahl zugriffsberechtigter Nutzer von Heise+ bei rund 70.000. Damit setzt sich ein rasanter Zuwachs fort. "Ein Jahr nach Start hatten rund 50.000 User Zugriff auf Heise+ inklusive Mehrfachabonnenten, die Zahl der Neuabonnenten lag bei 23.000 Usern", sagt Niklas Grocholl.

Das Digitalabo Heise+ kostet nach einem Gratismonat 12,95 Euro pro Monat. Abonnenten von Magazinen können das Flatrate-Angebot für 3 bis 5 Euro im Monat dazubuchen, um alle Internetangebote des Hauses lesen zu können.

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Potentielle Kunden rausfiltern - Empfehlung für die Nutzer - deutlich gesteigerte Conversion: Lesen Sie den kompletten Case "Zahlende Nutzer suchen und finden" in kress pro. Das Heft können Sie einfach in unserem Shop bestellen.

Weitere Top-Themen in kress pro 5/2021:

Titel: Döpfners Facebook-Deal und die Folgen: Wie Springer die Branche spaltet und wie viele Millionen jetzt noch verteilt werden.

Ranking: Deutschlands 25 größte Medienunternehmen.

Die Weka-Strategie: Wie das Fachmedienhaus nach Corona sein Geld verdient.

Interview mit der "Madame"-Chefredakeurin Petra Winter

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kress pro - das Magazin für Führungskräfte in Medien - erscheint wie kress.de im Medienfachverlag Oberauer. Chefredakteur ist Markus Wiegand.

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