Schweinsteiger sagt sorry - und bleibt TV-Experte der ARD

19.07.2021
 

Die ARD setzt die Zusammenarbeit mit dem Fußball-Experten Bastian Schweinsteiger fort. In den vergangenen Tagen haben umfangreiche Gespräche zwischen der ARD und Bastian Schweinsteiger stattgefunden. Auf welchen gemeinsamen Nenner beide Seiten dabei kamen.

Bastian Schweinsteiger hat erklärt, es tue ihm leid, dass durch seine Social-Media-Aktivitäten während der Halbzeit-Pause der Übertragung vom Viertelfinal-Spiel England - Ukraine im Ersten der Eindruck entstanden ist, er vermische seine Tätigkeit als ARD-Experte mit Werbung für Sponsoren. Dies sei so von ihm nicht beabsichtigt gewesen, heißt es bei der ARD. Beide Seiten sind sich demnach aber einig, dass Bastian Schweinsteiger alles dafür tun wird, damit sich ein solcher Vorfall nicht mehr wiederholt. Auf dieser Grundlage werden beide Seiten ihre vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit fortsetzen. Die ARD und Bastian Schweinsteiger hatten sich 2019 auf eine Zusammenarbeit ab 2020 bis Ende 2022 verständigt.

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Zuvor hatte das Erste den Auftritt Schweinsteigers bei der TV-Übertragung von der Europameisterschaft und das Absetzen eines Tweets mit Werbebotschaft zwei Wochen lang geprüft. Mehrfach hatte der bei der EM federführende WDR erklärt, dass er Schweinsteiger und sein Management "um eine Stellungnahme zu dem Vorfall" gebeten habe.

Zudem hatte der Sender nach eigenen Angaben dem ehemaligen Profi "sehr deutlich gemacht, dass die ARD gemäß ihrer Richtlinien keine Form von Schleichwerbung und nicht kenntlich gemachter Produktplatzierung ihrer Protagonisten duldet". Er hatte "in der Halbzeitpause ohne unsere Kenntnis bei Social Media einen Post im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft" veröffentlicht, wie der WDR schrieb. Der Tweet war danach nicht mehr abrufbar.

Auf Schweinsteigers Account war zuvor ein Beitrag mit zwei Bildern zu sehen, eines davon war ein Ausschnitt, auf dem die Uhr an seinem Handgelenk im Mittelpunkt stand. Diese war bei der TV-Übertragung auch deutlich zu sehen gewesen. Zudem gab es einen Link zu dem Hersteller, für die er seit 2019 als Markenbotschafter tätig ist.

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