Innovativ und mutig: Ludwig Zeumer steuert das Digitalgeschäft der DDV Mediengruppe

05.08.2021
 

Die DDV Mediengruppe hat die Führungsposition neu geschaffen. Ludwig Zeumer wird Leiter digitale Geschäfte bei dem Haus, in dem Sächsische Zeitung und Sächsische.de erscheinen. Was Zeumer konkret angehen will - mehr über die Top-Personalie aus Dresden.

Ludwig Zeumer ist ab 1. August sowohl für die Weiterentwicklung der digitalen Geschäfte von Sächsische Zeitung und Sächsische.de als auch für die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsfelder zuständig. Darüber hinaus soll er die Töchter der DDV Mediengruppe, "ausgenommen TAG24, hinsichtlich der Ausrichtung digitaler Geschäfte und der Nutzung von Synergien innerhalb der Gruppe".

Zeumer ist in seiner neuen Position direkt Carsten Dietmann unterstellt. Zeumer bleibt Geschäftsführer der Mehrwertmacher GmbH, werde sich jedoch zunehmend aus dem operativen Geschäft zurückziehen, heißt es bei der DDV Mediengruppe.

Carsten Dietmann, Geschäftsführer der DDV Mediengruppe, sagt zu der Top-Personalie:

"Ich freue mich, die Entwicklung unserer digitalen Geschäfte in die Verantwortung von Ludwig Zeumer zu geben. Er hat in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass er zu den digitalen Vorreitern in der DDV Mediengruppe gehört und über verlagsspezifische Expertise beim Thema Digitalisierung verfügt. Er ist aus meiner Sicht die ideale Besetzung für diese Position, um unsere digitale Zukunft innovativ zu gestalten und mutig voranzutreiben. Gleichzeitig werde ich meinen Fokus auch weiterhin auf dem Ausbau und der Weiterentwicklung des konservativen Geschäfts legen."

Zur Person: Ludwig Zeumer ist dem Haus und dem Standort seit vielen Jahren eng verbunden: Er begann seinen Weg in der DDV Mediengruppe mit einer Ausbildung zum Mediengestalter. Nach einem berufsbegleitenden Wirtschaftsstudium arbeitete er zunächst unter anderem als Produktentwickler in der Vermarktung. Mit dem Start der Mehrwertmacher wechselte er in die Grüne Straße als Stellvertreter von Denni Klein und übernahm nach dessen Weggang die Geschäftsführung des Startups.

Ludwig Zeumer selbst freut sich sehr über das Vertrauen und wird die Ausgestaltung und Umsetzung der Digitalstrategie "mit Leidenschaft und in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen angehen". "Unser gemeinsames Ziel muss es sein, unsere bestehenden digitalen Kanäle zu stabilen Umsatztreibern auszubauen und neue digitale Geschäftsmodelle zu verwirklichen. Dafür braucht es, neben unseren relevanten journalistischen Inhalten, Innovationskraft und einen hohen Anspruch an uns selbst, für qualitativ hochwertige Digital-Produkte", betont die Führungskraft.

Zeumers konkreter Fokus liegt vor allem auf dem digitalen Inhaltegeschäft: "Unsere journalistischen Inhalte bilden nicht nur die Basis für das Pay-Modell, durch sie bekommen wir auch die nötige Relevanz im Markt für weitere digitale Geschäftsmodelle. Aber gute Inhalte allein reichen nicht. Wir brauchen Technologien, Daten und Know-How, um unseren Inhalten permanent eine Bühne zu verschaffen." Man werde deshalb bei sächsische.de ein paar Dinge grundlegend verändern. "Es stehen größere Umbauten in der Seitenlogik, der Paywall und für die Vermarktungsflächen an. Wir möchten für die Nutzer intuitiver und - gerade mit Blick auf die Anzeigen - spannender werden, im Zuge der Umbauten auch SEO-Aspekte berücksichtigen", kündigt Zeumer an.

Außerdem wird Zeumers Blick nun noch stärker zu Verlagen gehen, "die im Pay-Modell bereits ein paar Schritte weiter sind als wir. In diesem Zuge werden wir uns auch dem 'DRIVE Projekt' von dpa & Schickler anschließen, um im Verbund mit anderen Regionalverlagen möglichst schnell voneinander zu lernen", so Zeumer.

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