30.000 freiwillig zahlende Online-Nutzer: taz freut sich über Rekord zum 10-Jahre-Jubiläum

 

Seit 2011 überlässt die Berliner Tageszeitung im Online-Bereich den Nutzern selbst die Entscheidung übers Bezahlen. Das Angebot "taz zahl ich" kommt gut an: Nun stieg die freiwillige Förder-Gemeinde auf 30.000 regelmäßig zahlende Leser. Was die taz durch sie einnimmt.

Aline Lüllmann, Spezialisitin für digitale Transformation, sowie ihre Kollegen Andreas Bull und Andreas Marggraf, alle drei Geschäftsführer der taz, freuen sich über das Erreichen eines neuen Meilensteins: Nachdem etwas mehr als vor einem Jahr die 20.000 überschritten wurde, zählt man bei der taz im Digitalen nun mit 30.000 Unterstützern die nächste runde Zahl: 30.000.

So viele Leserinnen und Leser folgen dem freiwilligen Ansatz und unterstützen die taz im Netz von sich aus und regelmäßig. "Der stetige Zustrom neuer Unterstützer und Unterstützerinnen zeigt vor allem, dass der taz-Journalismus mehr denn je honoriert und wertgeschätzt wird", heißt es beim taz Verlag.

Da offenbar ausreichend viele Menschen freiwillig und solidarisch zahlen, kann die taz im Internet auf eine harte Paywall oder Plus-Modelle verzichten. Man spricht bei der taz von "30.000, die zahlen, nicht weil sie müssen, sondern weil sie es möchten".

Die monatlichen Einnahmen belaufen sich mittlerweile auf über 180.000 Euro durch regelmäßige und einmalige Beiträge.

Hintergrund: Das Online-Bezahlmodell der taz gibt es seit zehn Jahren. Seit 2011 überlässt die taz die Pay-Entscheidung ihren Leserinnen und Lesern. Chefredakteurinnen sind Barbara Junge und Ulrike Winkelmann.

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