Gestiegene Relevanz: Springer führt bei Business Insider Deutschland ein Plus-Modell ein

 

Claudius Senst, CEO von Bild und Welt, bittet für Qualitätsjournalismus zur Kasse: Ab 12. August gibt es bei Business Insider Deutschland ein zahlungspflichtiges Plus-Angebot. Die News-Seite von Axel Springer setzt aufs Freemium-Model. So werden ausgewählte Inhalte kostenpflichtig. Ein Plus-Zugriff führt auch zu Pay-Angeboten der Marke Gründerszene.

Das digitale News-Angebot mit Themen zu Wirtschaft, Karriere, Tech, Digitalkultur und Wissenschaft wählt den aktuell beliebten Freemium-Weg. Abonnenten erhalten beispielsweise Zugang zu aufwändig recherchierten Hintergrundartikeln und exklusiven Interviews.

Der Zugriff gilt auch für Plus-Inhalte von Gründerszene. Die Marke wurde vor über einem Jahr mit Business Insider Deutschland zusammengeführt und hatte zuvor bereits ein digitales Abo-Modell gestartet. Im Gegenzug können künftig auch Gründerszene-Abonnenten auf exklusive Inhalten bei Business Insider zugreifen.

"Wir haben in den vergangenen Jahren erheblich in Qualität investiert. Seit 2019 hat sich die Größe unseres Redaktionsteams verdoppelt und unsere journalistische Vielfalt deutlich gesteigert, beispielsweise mit Formaten wie ‚Macht und Millionen‘, unserem Podcast über echte Wirtschaftskrimis", sagen Romanus Otte und Jakob Wais, Geschäftsführer und Chefredakteure von Business Insider Deutschland. "Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um das Geschäftsmodell von Business Insider wie geplant an die gestiegene Relevanz anzupassen."

"Das Team rund um Jakob und Romanus beeindruckt mit seiner Arbeit und hat nicht zuletzt immer wieder mit Scoops auf sich aufmerksam gemacht. Wir bei Axel Springer sind überzeugt, dass qualitativ fundierter Journalismus auf mehreren Erlössäulen aufbauen muss, wenn er nachhaltig funktionieren soll", sagt Claudius Senst, CEO von Bild und Welt und in dieser Funktion bei Axel Springer auch für Business Insider Deutschland zuständig. Senst war bis vor Kurzem COO von Insider Inc. in den USA.

Hintergrund: Das neue Monatsabo mit flexibler Laufzeit kostet 9,99 Euro, das Jahresabo zum Start 69 Euro. Ein Test des Monatsabos wird zu einem Preis von einem Euro für die ersten 30 Tage möglich sein.

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