Kulturwandel beim WDR: Buhrow holt Wulf-Mathies zur Hilfe

 

Monika Wulf-Mathies, 78, schaut wieder beim WDR nach dem Rechten. Die frühere Vorsitzende der Gewerkschaft ÖTV und EU-Kommissarin soll den Rundfunksender bei der "Evaluation des Kulturwandels" unterstützen.

Der WDR hat Wulf-Mathies bereits vor drei Jahren damit beauftragt, #metoo-Fälle zu prüfen. Ziel des aktuellen Projekts ist es dem Sender zufolge, "die Zusammenarbeit im WDR mit konkreten Schritten nachhaltig zu verbessern". Intendant Tom Buhrow sieht den WDR dabei "auf einem guten Weg – aber noch nicht am Ziel". Wulf-Mathies' "unabhängiger Blick von außen sei vor drei Jahren "sehr wertvoll" gewesen. "Ich bin mir sicher, dass wir von ihrem Eindruck und ihren Empfehlungen auch für unsere nächsten Vorhaben und Entscheidungen profitieren können", schreibt Buhrow in einer Mitteilung.

Verwaltungsdirektorin Katrin Vernau und die Personalratsvorsitzende Christiane Seitz haben laut WDR als Verantwortliche für den Kulturwandel-Prozess zwölf Maßnahmen umgesetzt. So seien Instrumente wie Führungskräfte-Feedbacks eingeführt und die Grundsätze für Führungskräfte überabeitet worden. Nun wolle man diesen Prozess evaluieren.

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