Werbeminus um 40 Prozent: Funke streicht Stellen in der Anzeigenabwicklung

 

Die Funke Mediengruppe plant laut "Horizont", die Anzeigenabwicklung ihrer Regionalzeitungen zu "straffen". Im Bereich "Operations" stünden deswegen 50 Stellen zur Disposition.

Der Bereich ist für die interne Abwicklung von Anzeigenaufträgen von der Buchung bis zum Erscheinen in der Zeitung verantwortlich. In einer internen Mitarbeiterinformation, aus der "Horizont" zitiert, kündigt das Unternehmen nun "digitalisierte und vereinfachte Prozessabläufe" an, die "in anderen Medienunternehmen schon lange üblich sind". Grund dafür seien durch die Corona-Pandemie verstärkte Auftrags- und Umsatzrückgänge im Werbemarkt. Funke beziffert das Minus für 2020 auf rund 40 Prozent gegenüber 2019. "Um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben, brauchen wir weniger komplexe, sondern am Kunden orientierte Produkte und vereinfachte Prozesse", schreibt Funke-Geschäftsführer Christoph Rüth.

Funke will die Anzeigenabwicklung nun laut "Horizont" über alle Standorte hinweg "harmonisieren" und vereinfachen. Dafür sei geplant, die Operations-Standorte in Hamburg und Braunschweig zu schließen und das sogenannte technische Aufragsmanagement in Nordrhein-Westfalen abzuschaffen. Ein Funke-Sprecher habe die Umbaupläne bestätigt, die Zahl von 50 Stellen aber nicht kommentieren wollen.

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