Exklusiv: Zeitschriften-Experte Hans-Uwe Pöls und Funke gehen getrennte Wege

 

Hans-Uwe Pöls, der bis zuletzt eng mit den ausgeschiedenen Topmanagern Andreas Schoo und Michael Geringer bei Funke zusammengearbeitet hat, steht nach kress.de-Informationen ebenfalls nicht mehr in Funke-Diensten.

Pöls soll nach kress.de-Informationen die Programmredaktion bei den Funke Zeitschriften zuletzt komplett neu aufgestellt haben. Außerdem war er laut Flurfunk mit der Einführung eines modernen Content-Management-Systems für die gesamte Mediengruppe befasst.

Wie aus der Redaktion zu erfahren war, soll die Trennung zwischen Funke und Hans-Uwe Pöls einvernehmlich erfolgt sein. Er hat das Haus offenbar bereits verlassen.

Sechs Jahre lang stand Pöls vor seinem Wechsel zu Funke im Jahr 2018 in Diensten von Bauer - davon lange Zeit auch unter dem damaligen Konzerngeschäftsführer Andreas Schoo, der im Herbst 2017 Bauer verließ und später bei Funke Nachfolger von Manfred Braun wurde. Pöls und Schoo gingen beruflich oft gemeinsam enge Wege. Bei Bauer organisierte Hans-Uwe Pöls die zentrale Erstellung der Programm- und Highlight-Seiten. Während seiner Zeit bei Bauer hatte er auch Umstrukturierungsmaßnahmen vorangetrieben. Fast 80 Mitarbeiter schieden aus.

Hintergrund: Hans-Uwe Pöls arbeitete seit 2003 für den Gong-Verlag, wo er Programmchef der Titel "Gong", "Bild + Funk" und "Super TV" war. 2012 wechselte er zu Bauer - als eine Art Heimkehrer. Dort war er zwischen 1995 und 1997 Mitglied der Chefredaktion. Zuvor war er unter anderem Chefredakteur bei BBC World Services und Redakteur bei RTL Radio.

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